Dr. Alexander Becker (CEO der GMH Gruppe) | Mutmenschen #47

Shownotes

Champions League statt Mittelmaß! Was passiert, wenn ein CEO sagt: Wir haben keine Zeit, Mittelmaß zu verwalten?

In dieser Episode spreche ich mit Dr. Alexander Becker, CEO der Georgsmarienhütte. Ein Mann mit internationaler Konzernkarriere, Stationen in Brasilien, China und Mexiko – und heute an der Spitze eines deutschen Stahlunternehmens, das mehr will als solide durchhalten.

Die Georgsmarienhütte produziert Stahl für alles, was Kraft aushalten muss: Kurbelwellen, Einspritzdüsen, Windkraftanlagen, hochbelastete Bauteile. Stahl ist eben unverzichtbar in unserem Alltag.

Und genau darum geht es in dieser Folge: um industrielle Substanz. Um Führung mit Anspruch. Um Rendite ohne Scham. Um Leistungskultur ohne Kuschelkurs. Und um die Frage, warum Deutschland sich wieder trauen muss, gewinnen zu wollen.

Alexander Becker spricht Klartext: Unternehmen müssen profitabel sein. Führung braucht ambitionierte Ziele. Low Performer dürfen Topteams nicht ausbremsen. Erfolg muss gefeiert und geteilt werden. Bei GMH heißt das unter anderem: transparente Kennzahlen, interner Standortwettbewerb, klare Verantwortung – und 10 Prozent des Jahresüberschusses für die Mitarbeiter.

Eine Folge über Stahl, Leistung, Verantwortung und den Mut, wieder nach oben zu wollen.

THEMEN:

  • Von Brasilien, China und Mexiko zurück nach Deutschland: Warum Alexander Becker nach 17 Jahren Großkonzern zur GMH Gruppe ging
  • Stahl als Rückgrat der Industrie: Was Georgsmarienhütte produziert – und warum diese Produkte unverzichtbar sind
  • Familienunternehmen mit Renditefokus: Warum langfristiges Denken und maximale Leistungsorientierung kein Widerspruch sind
  • Champions League statt Mittelmaß: Warum GMH eines der erfolgreichsten Stahlunternehmen Europas werden will
  • Führung ohne Ausreden: Klare Ziele, operative Nähe, volle Transparenz und Verantwortung statt Gremienlogik
  • Low Performer und Topteams: Warum Mittelmaß die Guten vertreibt – und warum Konsequenz kein Zeichen von Härte, sondern von Respekt ist
  • Erfolg teilen: Warum bei GMH 10 Prozent des Jahresüberschusses an die Mitarbeiter ausgeschüttet werden
  • Shopfloor statt Homeoffice-Romantik: Warum Becker an Präsenz, Nähe zur Produktion und echten Zusammenhalt glaubt
  • Interner Wettbewerb: Wie Standort-Rankings, EBITDA-Ziele und Transparenz eine Leistungskultur schaffen
  • Aufsichtsrat, Vorstand, Streitkultur: Warum gute Unternehmensführung oben beginnt
  • Deutschland ohne Ziel: Warum Becker Wohlstandserhalt, Wachstum, Bildung, Infrastruktur und Energiepolitik zur nationalen Priorität machen würde
  • Leistungsträger statt Bedenkenträger: Was passieren muss, damit Deutschland wieder ins Machen kommt

Mut-Menschen ist der Podcast für Leistungsträger, Unternehmer und alle Macher. 🎙️ Host: Peter Holzer www.mut-menschen.com | www.peterholzer.com

Transkript anzeigen

00:00:00: Ja, heute bin ich an einem Ort wo der Ort den gleichen Namen hat wie die Firma nämlich in Georgsmarinenhütte.

00:00:06: Alexander Becker schön dass sich heute hier sein kann.

00:00:09: Vielen Dank Herr Holter.

00:00:10: Freut mich das uns endlich mal persönlich kennenlernen.

00:00:13: Ja genau digital ist es eine live und in Farbe.

00:00:15: noch einmal intensiver.

00:00:17: Das stimmt.

00:00:17: Georgs Marienhütta für die dies nicht kennen.

00:00:20: was eines der Orts das andere die Firma.

00:00:21: was macht die Firma?

00:00:24: Die Firma stellt Stahl her Stabstahl und Plankstahl, das sind Stahlprodukte die in erster Linie in der Automobilindustrie Anwendung finden.

00:00:34: Zum Beispiel für Einspritzdüsen Kurbelwellen aber mehr und mehr auch in der Windkraft zum Beispiel für große Schrauben mit dem Windkraft Türme befestigt werden.

00:00:45: Also von klein filigran bis groß und schwer?

00:00:48: Absolut

00:00:48: richtig genau eigentlich alle Teile die stark belastet werden müssen die lang und rund sind, und viel Kraft aushalten müssen.

00:00:57: Da kommt in der Regel der Stahl von uns.

00:00:59: Jetzt haben Sie ja in Ihrer Geschichte nicht nur Deutschland, sondern sie waren lange Jahre in Brasilien.

00:01:04: Sie waren in China.

00:01:06: Sie haben eine ziemlich erfolgreiche, zumindest sieht es aus der Ferne so aus, Konzernkarriere.

00:01:12: Und hätten diesen Weg einfach weitergehen können?

00:01:16: In Deutschland war eine Mittelstände bei Stahl, wo man jetzt ja nicht sagt das ist jetzt Hightech-Fancy.

00:01:22: Sondern irgendwie.

00:01:24: manche sagen vielleicht sogar rückwärtsgewandt andere sagen okay das ist halt so.

00:01:27: die Pflicht dass braucht man halt überall.

00:01:29: was hat sie denn gereizt aus der Internationalität da wo es brummt großer Konzern hier in den soliden Mittelstand nach Deutschland in die Stahlindustrie zu kommen?

00:01:38: Ja ich muss zunächst mal sagen ich komme selbst auch aus einer Unternehmerfamilie.

00:01:42: sehr sehr kleines Unternehmen im Moment Eltern, mein Onkel.

00:01:46: Meine Tanten waren auch alle Unternehmer.

00:01:49: Ich komme aus einer Unternehmerfamilie hatte dann aber das Agreement mit meinen Eltern.

00:01:53: wenn ich an die Theodarmstadt gehe und da durchkomme was wirklich schwer war für mich, dann dürfte ich in die große weite Welt gehen.

00:02:02: und zum Glück habe ich es geschafft und danach standen mir tatsächlich die Türen offen.

00:02:07: Ich hatte die Chance, sechszehn Jahre lang im Ausland zu leben.

00:02:10: Durfte auch meine Frau im Auslands kennenlernen – die Brasilianerin ist – was ich alles ohne das Leben in Großkonzern nie hätte kennenlären können.

00:02:18: Ich durfte wie gesagt zwölf Jahren San Paolo leben, vier Jahre in Shanghai, ein halbes Jahr in Mexiko.

00:02:26: Es waren wirklich für mich bisher meine wertvollsten Erfahrungen.

00:02:31: Für mich als Mensch!

00:02:33: Auch will ich keinen Tag missen in den Großkonzernen, gerade kontinental.

00:02:36: Gerade am Anfang als wir damals Siemens VDO gekauft hatten gigantisch so als junger Managerin zum Konzern zur Arbeit ist ein Geschenk gewesen.

00:02:44: Was

00:02:44: war da gigantischer?

00:02:45: Das war gigantig!

00:02:46: Wir hatten damals rund Rundfünfzwanzig Milliarden Umsatz, hatten dann Siemens vdo gekauft mit fünfzehn Milliarden und ich durfte da als jungem Manager, da war ich grade mal ein Jahr dabei das Clean Team des Einkaufs bei der Übernahme leiden.

00:03:01: Es waren ich und noch ein zweiter Einkäufer von Conti, zwei von Siemens VDO und einem McKinsey Berater und er hat mir sechs Monate Zeit, vierhundert Millionen Euro Synergien zu finden zwischen beiden Unternehmen was einfach als junger Manager total spannend war.

00:03:16: Kriegt man jeden Tag die

00:03:17: Chance?

00:03:17: Nein, das CEO damals Herr Wendemann noch war natürlich direkt verantwortlich für dieses Projekt.

00:03:22: War die größte Übernahme ever in der Geschichte von Kontinental.

00:03:26: so was als junger Mensch mitteleben zu dürfen, das prägt einem bis heute.

00:03:30: Es war wirklich will kein Tag missen und man trete natürlich größere Räder als heute ist natürlich auch klar.

00:03:39: Aber ich muss dann sagen, nach siebzehn Jahren Großkonzern, auch zwischen Gruppen war eine wunderschöne Zeit.

00:03:43: Wille ich auch keinen Tag missen?

00:03:45: War wirklich ne tolle Zeit!

00:03:47: Aber so nach siebenzehn jahren Großkonzernen wollte ich nochmal was anderes erleben.

00:03:51: Ich wollte eigentlich ins Private Equity gehen wo vielleicht noch mehr Leistungen nachgefragt wird bzw die Leistung sichtbarer ist als im Großkonzent Und bin dann total glücklich, dass ich in der GMA-Gruppe gelandet bin.

00:04:08: Weil das ist so was dazwischen.

00:04:10: Das ist ein Unternehmen in Familienhand also eigentlich schon Private Equity Aber trotzdem langfristig orientiert Was mir sehr entgegen kommt.

00:04:18: Man muss jetzt nicht mehr alle drei Monate irgendwelche Stories Ich will es nicht sagen erfinden aber niederschreiben für den Kapitalmarkt.

00:04:26: Sondern man darf wirklich auch mal längerfristig denken Trotzdem natürlich mit einem hohen Commitment von den Gesellschaftern oder es wird ein großes Commitment erwartet, was einfach unglaublich viel Spaß macht.

00:04:38: Also ich vermisse auch hier nichts!

00:04:41: Ich misse nichts, ich stehe jeden Tag auf und hab Spaß.

00:04:44: Hier zu sein habe ich auch deshalb bewusst nochmal um fünf Jahre verlängert, weil's Spaß

00:04:49: macht.".

00:04:50: Genau bis zwanzig dreißig wurde ihr Vertrag verlängerd?

00:04:55: Private Equity.

00:04:56: Klassisch ist ja auch Exit getrieben, das heißt man hat einen Horizont sechs, sieben Jahre dann muss gedreht werden und glaube ich hohe Rendite-Erwartungen auch... Private Equity im Sinne von Familienunternehmen denkt ja viel länger in Generationen, in der Regel.

00:05:08: Es gibt auch eine große Demut bei vielen Unternehmerfamilien, dass ihnen das Unternehmen gar nicht gehört sondern sie ist nur weiter reichen und deswegen der Erfolg auch verpflichtet es mindestens so erfolgreich weiterzugeben wie Sie es übernommen haben idealerweise auch erfolgreicher.

00:05:22: was genau macht Ihnen denn hier Spaß?

00:05:25: Dass Sie gesagt haben Jawoll ich bleibe nicht nur hier sondern verlängere auch noch meinen Vertrag bis zum Jahr zwanzig dreißig

00:05:30: weil wir sind eigentlich die perfekte Mischung.

00:05:34: Wir sind auf der einen Seite auch Private Equity, weil wir natürlich privates Vermögen der Familie Großmann verantworten.

00:05:41: Auf der anderen Seite natürlich trotzdem in Familienunternehmen.

00:05:44: Das heißt das Equity gehört eine Familie und wir versuchen das zu verbinden.

00:05:48: Wir wollen trotzdem Maxi oder das Unternehmen auf maximale Rendite trimmen.

00:05:53: Unser Anspruch ist es, das erfolgreichste Stahlunternehmen Europas zu werden.

00:05:57: Wir vergleichen uns alle drei Monate mit den Stahl-Unternehmen in Europa bzw die Quartalsergebnisse vergleichen.

00:06:06: Da sind wir übrigens auf einem guten Weg, trotzdem haben wir den Vorteil dass wir eben nicht alle drei Monate Quartalzergebnisse veröffentliche müssen und langfristig denken dürfen heißt aber auch das wir unser Portfolio sehr konsequent managen obwohl wir jetzt ein Familienunternehmen sind.

00:06:23: teilweise hat mehr bei Familie Unternehmen oder teilweise halten Familie Unternehm sehr lange an.

00:06:29: Assets fest machen wir grundsätzlich auch, aber nur wenn sie in unsere Unternehmensstrategie reinpassen.

00:06:34: Also wir machen ein sehr konsequentes Portfoliomanagement.

00:06:37: Wir haben jetzt in den letzten zwei Jahren einen Unternehmen verkauft eine Gießerei die nicht mehr in unser Portfolio gepasst hat, haben wir bei einem guten Eigentümer gefunden und wir haben drei Unternehmen dazu gekauft.

00:06:48: Ein Schroppplatz im Saarland der passt zu unserem Feld Circle Economy Und wir haben zwei tolle Schmiedunternehmen dazugekauft Tinton Coe und Buderus Edelstahl, die unser Geschäftsfeld Heavy Forging sehr gut ergänzen.

00:07:01: Das heißt wir managen zwar oder wir mangen das Familienunternehmen aber sehr, sehr rendite getrieben.

00:07:09: Buderus ist ja auch nicht irgendein Stahlunternehmen sondern

00:07:12: ich

00:07:12: kenne mich in der Stahlbrindindustrie nicht so aus.

00:07:14: wie würde jetzt mal sagen eine der Kronju wählen?

00:07:15: Ist es nicht sogar das älteste Unternehmen?

00:07:17: Das stimmt.

00:07:18: Boderos gibt es tatsächlich seit.

00:07:25: Auch Sie, Herr Holzer sind in fünf Jahren herzlich eingeladen zur Dreinadjahrfeier.

00:07:29: Das wäre ein ganz besonderer Moment.

00:07:31: Es ist ein sehr, sehr traditionelles Unternehmen.

00:07:33: Ich selbst komme aus Frankfurt.

00:07:35: für die Kinder im Ruhrgebiet und gab es zwischen Grupp.

00:07:38: Für uns in Hessen gab's Boderos.

00:07:40: Also Boderos war wirklich das einzige Stahlunternehmen immer in der ganzen Region.

00:07:45: Dementsprechend haben sich auch wirklich tolle kompetente Mitarbeiter dort zusammengefunden.

00:07:53: Da muss man schon sagen, die Kompetenz, die Boderos hat ist absolut beeindruckend.

00:07:57: Und zwar ha was die Produktion angeht?

00:07:59: Die Prozesse B aber auch die Menschen also die Mitarbeiter, die wir da benommen haben kann man nur den Hut vorziehen tolle, tolle Mitarbeiter.

00:08:08: Ich hatte mich ein bisschen ungehört bei Leuten, die ich kenne, die sie auch kennen und das was ich gehört habe es einen Muster zumindest dass die Leute ihnen ein wahnsinniges ... Commitment zuschreiben und dass sie sehr anspruchsvoll sind, viel fordern.

00:08:25: Und gleichzeitig aber auch derjenige sind, der vorangeht also nicht nur im Fingerzeichenlauf sondern... ...der erste sind der Vorläuft damit die anderen mitkommen.

00:08:35: Jetzt sind Sie aber ja nicht Inhaber dieses Unternehmens, sondern Sie sind Angestellter... Fremdmanager nennt man das ja technisch.

00:08:42: Und jetzt komme ich noch mal zu diesem Renditefokus, es gibt ja Stimmen nicht nur in der Gesellschaft sondern auch in der Politik mittlerweile die auf die Unternehmer schimpfen.

00:08:51: eine Kapitalismuskritik eine Gier wird vorgeworfen wann ist genug genug?

00:08:56: und jetzt sagen sie hier ich sage mal direkt freie Schnauze wir wollen die maximale Rendite fahren.

00:09:02: muss man sich in Deutschland schämen wenn man das als Zielaufruf dass ein Unternehmen profitabel sein muss und seine bestmögliches Potenzial frei setzt

00:09:09: ist eher umgekehrt.

00:09:10: Also die Leute, die schuldigung so einen Quatsch erzählen, die sollten sich schämen weil den Wohlstand, den wir in Deutschland haben der basiert ausschließlich auf den Unternehmen, die den Wollstand in Deutschland in den letzten Jahrzehnten aufgebaut haben.

00:09:28: also wenn wir nicht unternehmen hätten wie mehr C des BMW Bosch Siemens die Liste ist ja unendlich lang dann hätten wir in deutschland niemals dem Wohlstand erreicht den wir heute haben.

00:09:41: Das heißt, ich müsste mir das komplett anders betrachten und machen viele Länder auch wie zum Beispiel die Amerikaner.

00:09:48: Man müsste vor diesen Unternehmen an den Hut ziehen.

00:09:51: Jetzt nehmen wir mal den Inhaber von SAP.

00:09:54: der hat das einzige hochwertige Technologieunternehmen in Europa aufgebaut.

00:10:00: Das einzige große SAP mit dem zweiten noch aus Holland.

00:10:06: Ansonsten haben wir technologisch nicht mehr viel zu bieten hier in der IT-Branche.

00:10:10: Und was passiert, da geht die Fußballschade mit ausgebut.

00:10:15: Da brennt einem als Manager oder Unternehmer auch als Vater von Kindern, der möchte, dass der Wohlstand in Deutschland erhalten bleibt und das brennet schon des Herz raus.

00:10:25: Das muss man sagen.

00:10:26: wie Unternehmer hier in Deutschland teilweise behandelt werden ist schon fies!

00:10:33: Sie haben es ja zu Recht gesagt, ich bin kein Unternehmer.

00:10:35: Ich habe keine Unternehmensanteile.

00:10:38: aber ich fühle natürlich mit diesen Menschen die ihr komplettes Herzblut, die komplette Vermögen in die Unternehmen investieren, die auch einfach ihr Geld irgendwo im Ausland auf die Bank packen können über die Investierende Deutschland und werden dann genau so beurteilt wie sie es gerade gesagt haben.

00:10:52: das ist schlimm.

00:10:55: Wir müssen diese Denke hoffe ich dass wir die Umliege mal wieder geändert bekommen.

00:11:00: Ich arbeite auch nur mit Familienunternehmen zusammen und ich habe noch nie ein Unternehmer erlebt, der seine Mannschaft schlecht behandelt.

00:11:05: Im Gegenteil die wissen alle ich muss sie gut behandeln damit sich ihr Bestes geben also sein Geben und Nehmen.

00:11:11: Und immer dann wenn auch ein Unternehmen einen Betriebsrat hat sage ich den immer hey lasst uns doch das Unternehmen so erfolgreich machen wie es geht weil dann habt eine fette Kuh die er melken könnt dann können wir viel mehr Benefits ja auch ausholen.

00:11:24: Erfolgsaversion muss man es ja schon fast sagen und dass man ja teilweise auch schon schief angeguckt wird, wenn man irgendwie nach dem Besten strebt oder anspruchsvoll ist.

00:11:32: Da kommt man sicher schon manchmal je nachdem wo man sich bewegt als völlig bekloppt vor.

00:11:37: Ja das Schlimme ist ja wir sind in einer sehr sehr dekadenten Periode mittlerweile.

00:11:41: die letzten zwanzig dreißig Jahre hatten ja die meisten Menschen in Deutschland das Gefühl Geld ist einfach immer da angefangen bei der Politik.

00:11:49: Und da konnte man sich solches Virus-Gedankengut leisten, was jetzt aber tatsächlich passiert.

00:11:54: Wenn die Unternehmen nicht mehr so erfolgreich sind wie sie mal waren – das sieht man jetzt in vielen Städten in Baden-Württemberg zum Beispiel.

00:12:00: Stuttgart?

00:12:00: Ja, Stuttgar, die stark am Verbrenner hängen, stark an Automobilindustrie hängen.

00:12:06: Da sieht man auf einmal, was passiert.

00:12:08: und wenn jetzt die Wünsche dieser komischen Menschen wahr werden… Genau!

00:12:12: …in Deutschland.

00:12:13: Dann geht es dich langsam aus.

00:12:14: Genau.

00:12:16: Dieses Thema ... erfolgreich sein, kann man ja auch mit einer These formulieren und mich interessiert ihre Haltung dazu.

00:12:23: Wie stehen Sie zu folgender Aussage?

00:12:25: Unternehmen sind Zweckemeinschaften.

00:12:28: Und ich will es noch mal in Kontext hängen.

00:12:30: Es gibt ja viele Bereiche wo davon gesprochen wird.

00:12:32: wir sind eine Familie Wir arbeiten unter Freunden und so weiter.

00:12:37: Es gibt auf der anderen Seite natürlich auch einen gesellschaftlichen Trend, der Vereinsamung und viele Menschen suchen in der Arbeit ja auch eine Art Social Hood also ein Gemeinschaftsgefühl.

00:12:48: Man verbringt wahnsinnig viel Zeit mit der Arbeit vielleicht sogar den größten Teil seiner Lebenszeit.

00:12:54: Also gibt es hier mal dieses Bedürfnis was von vielen auch adressiert wird.

00:12:59: Und trotzdem noch mal zurück zu der These.

00:13:00: Wie stehen Sie dazu?

00:13:01: Unternehmen sind Zweckgemeinschaften und eben keine Familie, auch keine Freunde.

00:13:09: Ist eine gute Frage!

00:13:10: Also grundsätzlich bin ich ein ganz großer Fan davon dass man im Unternehmen erst einmal zusammen sein muss.

00:13:23: ob man es dann schafft Freundschaften zu schließen mit seinen Kollegen das ergibt sich einfach.

00:13:29: Ich glaube man muss nicht Freunden sein.

00:13:31: Man muss nicht alle lieben, wenn das passiert ist toll.

00:13:35: Ich glaube viele Freundschaften entstehen im Job.

00:13:37: Viele Lieben entstehen am Job.

00:13:39: Ich glaub viele Hochzeiten werden jetzt nicht gegeben ohne Unternehmen.

00:13:43: Genau aber es muss nicht sein.

00:13:45: ich glaube man kann auch jahrelang mit Kollegen zusammenarbeiten ohne dass man privat eine Freundschaft hat.

00:13:51: Aber wichtig ist einfach dieser Zusammenhalt.

00:13:53: der muss einfach da sein in einem Unternehmen.

00:13:56: Man Muss sich morgens freuen oder zumindest wohlfühlen auf die Arbeit zu gehen.

00:14:02: Das ist auch mein Job als CEO, unser Job als Vorstand und das müssen wir auch vorleben.

00:14:08: Wir behandeln uns nett miteinander, wir behandeln unsere Leute nett – wir lachen viel!

00:14:13: Es ist auch wichtig man muss Spaß haben.

00:14:15: Sie haben es ja zurecht gesagt, man ist mindestens acht, manche Leute zehn, zwölf Stunden am Tag im Büro, viel mehr Zeit mit seiner Familie oder Freunden verbringt.

00:14:24: also muss man die Zeit genießen.

00:14:26: Man kann sich das Leben schwer machen, aber auch leicht.

00:14:29: Die Probleme werden ja nicht kleiner, wenn ich sie schlecht gelaunt angehe.

00:14:32: Von daher ist es wichtig eine gute Stimmung im Unternehmen zu haben und von daher ist für mich auch wichtig dass die Menschen auf der Arbeit sind.

00:14:41: also ich glaube nicht an das Konzept dass man nur mit Homeoffice dauerhaft erfolgreich zusammenarbeiten kann Wenn man vielleicht mal ein Tag die Woche oder alle zwei Tage die Woche mal einen Tag sich rausnimmt, auch mal ein paar Sachen zu durchdenken.

00:14:54: Kein Problem.

00:14:55: Ansonsten ich glaube an diesen Zusammenhalt von Menschen.

00:14:57: aber der entsteht nur wenn man sich sieht anfasst zusammen Mittagessen geht vielleicht Amts sogar zusammen mit der Abteilung Fußball spielt.

00:15:08: wie auch immer da glaube ich selbst ran.

00:15:10: also Ich glaub nicht an Teams die digital stark

00:15:15: werden.

00:15:17: Stichwort Homeoffice haben Sie angesprochen.

00:15:18: Wie ist die Regel hier?

00:15:20: Also gut, wenn ich am Stahlofen stehe dann ist Homeoffices sowieso klar dass das nicht geht über viele Arbeitsplätze die gar nicht die Wahl haben aber die die Wahl hätten.

00:15:29: wie haben sie das geregelt?

00:15:31: also wir haben grundsätzlich die Philosophie auch wir als Führungskräfte dass Wir sind ja ein produzierendes Unternehmen.

00:15:39: Das heißt unsere Menschen im Werk müssen jeden Morgen herkommen Sei es jetzt Corona, sei es Schneefall

00:15:47: etc.,

00:15:48: die müssen jeden Morgen hier sein um Stahl zu produzieren und Schmiedeproduktes zu produziern.

00:15:54: Von daher finde ich oder wir ist nur gerecht wenn auch die ganzen Unterstützenden Funktionen wie Einkauf, Vertrieb IT möglichst nah an der Produktion sind und damit auch physisch vor Ort sind.

00:16:08: Damit man nicht das Gefühl hat dass es eine zwei-Klassengesellschaft.

00:16:11: Die indirekten Funktion sitzen Zuhause Und der Rest ist hier und muss arbeiten.

00:16:16: Fand ich zu Corona sehr befremdlich, muss ich sagen.

00:16:20: Das waren auch so Tüssen-Gruppzeiten da mussten die Leute im Werk arbeiten aber Leute in Büro durften alle oder mussten sogar teilweise Zuhause bleiben war in den ersten Wochen verständlich Aber irgendwann hat sich das nicht gut angefühlt.

00:16:31: also bei der GmH versuchen wir schon so präsent wie möglich zu sein dass sie versuchen diesen Zusammenhalt zwischen Mitarbeitern auf dem Shopfloor Wo ja der Wert generiert wird, also das Geld verdienen wir auf dem Shopfloor.

00:16:44: Das verdient man nicht hier oben bei uns sondern wir verdienen es mit jeder Tonne Stahl die hier durch die Produktion läuft und dann verkauft wird dass wir so nah wie möglich dran sind um unsere Leute in der Produktion zu unterstützen heißt aber nicht, dass man bei uns kein Homeoffice machen kann gibt's auch gerne.

00:17:01: gerade der Einkauf oder Vertrieb kann natürlich auch gerne mal Homeoffices machen und uns.

00:17:06: eine Erwartung ist schon ... an den Menschen in der Produktion, weil wir ein Team sind.

00:17:12: Wir sind nicht die Leute auf dem Shopfloor und die anderen sondern wir sind eine GmbH-Gruppe.

00:17:16: Also eher eine Präsenzkultur als Fokus?

00:17:19: Eher Präsent als Fokuss.

00:17:21: aber wie gesagt man kann auch gerne mal zu Hause bleiben, auch einen Tag, zwei Tage die Woche das zählen wir gar nicht.

00:17:28: Unsere Erwartung ist einfach dass man... Das

00:17:30: große Ganze!

00:17:31: Präsent es muss nicht immer im gleichen Standort sein, aber dass man auch an den Standorten ist.

00:17:35: jetzt wie zum Beispiel als Einkäufer, als Vertriebler dass wir einfach nah dran sind an den Menschen.

00:17:44: Wird noch mal bei dieser Zweckgemeinschaft bleiben, das ist ja auch etwas was sehr kühl klingt reine Zweckemeinschaft und ich finde da trennt sich immer so... Das Volk, wenn ich das in Unternehmen als These reinbringe um mal zu testen wie die Führungscrew und auch die Mitarbeiter da zu stehen.

00:18:02: Manche sagen ja klar der Zweck ist ganz einfach profitabel sein hatten sie ja vorhin auch gesagt nach Innen- und nach Außen gelingt es nur wenn man den Kunden begeistert und nutzen stiftet.

00:18:11: Und das ist ein Zweck und das ist der primäre Anlass warum wir hier zusammenkommen.

00:18:16: Gleichzeitig, und das ist ja das was Sie ansprechen.

00:18:19: Wenn man zum Beispiel in den Sport guckt... ...und man hat zwei Mannschaften die gegeneinander spielen,... ...die beide technisch auf gleichem Niveau sind.

00:18:24: Und am Matchday hat Mannschaft A den besseren Team Spirit.

00:18:28: Dann brauchen wir gar nicht fragen, auf welche Mannschaft setzte deine zehn Euro?

00:18:32: Natürlich auch die mit dem besseren Spirit.

00:18:34: Das ist in Unternehmen ja nicht unbedingt ein Muss.

00:18:36: Man kann ja auch einen totalen, ich sag es mal klar, durch Scheiß-Spirit haben.... ....und man ist trotzdem noch profitabel als Unternehmer.

00:18:43: Das funktioniert.

00:18:44: aber was wäre

00:18:45: möglich?...

00:18:46: Wenn man ein Spirit hat, und jetzt komme ich nur auf diese eingeschworene Gemeinschaft.

00:18:50: Wo es dann, ich nehme einen anderen Begriff, familiär oder freundschaftlich zugeht, wo also die Qualität des Miteinanders beflügelnd ist... Sie haben vorhin eine wichtige Frage gestellt finde ich.

00:19:00: Wenn ich morgens aufstehe, ist die kritische Frage habe ich Freude daran zur Arbeit zu gehen?

00:19:06: Und abends sollte ich mir die Frage stellen, habe ich Freude daran nach Hause zu gehen.

00:19:09: Das können wir im Job nicht ändern das muss jeder privat hinkriegen.

00:19:12: Aber die Eingangsfrage ist

00:19:13: bei jedem zu gönnen

00:19:15: absolut ja.

00:19:16: Ich finde dass nur sie beiden wichtigen Erfüllungsfragen.

00:19:19: aber bleiben wir mal dran.

00:19:20: also dass man sagt okay Wir müssen uns ehrlich machen Die Zweckgemeinschaft ist das Fundament aber wir haben den Anspruch dass es mehr ist als das sondern dass wir da die Art und Weise des Miteinanders so prägen, dass die Leute Freude daran haben.

00:19:32: Was machen Sie denn?

00:19:33: Sie haben vorhin gesagt man kann das ja nicht erzwingen aber was machen sie dann jetzt rein im operativen Doing?

00:19:37: Wo setzen Sie als CEO Schwerpunkte um diesen Spirit dieses Eingeschworen hoch zu halten?

00:19:43: Also zunächst mal möchte ich Ihnen recht geben.

00:19:46: Man kann es natürlich auch relativ kalt Obwohl gar nicht kalt als relativ rational, als Zweckgemeinschaft betrachtet.

00:19:54: Das ist so.

00:19:54: ein Unternehmen wird ja gegründet um Geld zu verdienen solange man nicht gerade umlegen NGOs also Ziel ist erstes Ziel des Unternehmens wert jeden Tag zu steigern.

00:20:04: das heißt wir müssen sein Abit es ist das Grundziele eines jenen Unternehms.

00:20:09: aber sie haben auch vollkommen recht viele Unternehmen produzieren das gleiche einige sind aber sehr erfolgreich andrennlich.

00:20:17: Es hat unglaublich viel mit Team Spirit zu tun.

00:20:21: Das fängt mit den Führungspersönlichkeiten an, mit dem Vorstand.

00:20:25: da muss klare Ziele vorgeben, muss ambitionierte Ziele vorgeben, muss dann aber auch Erfolge feiern und muss die Leute auch jetzt mal führen nicht begleiten die Ziele zu erreichen.

00:20:42: Das heißt das wichtigste ist wirklich eine Zielsetzung diese nachhalten, unterstützen was die Teams brauchen um dort hinzukommen.

00:20:50: Aber das ist auch ganz wichtig viel unternehmerische Freiheit geben weil man hat weiß ich aus Erfahrung in vielen Großkonzernen mittlerweile das Thema dass unglaublich viele Leute mit quatschen wollen.

00:21:06: also früher vor zwanzig Jahren als ich bei Continental angefangen habe da gab es einzelne Business Units und zwar super gab's ein Business Unit Leiter der durfte alles entscheiden Eine Richtung los geht's.

00:21:16: Wir hatten damals zwanzig Werke, ganz klare Richtungen.

00:21:20: Dann wurde der Konzern immer größer.

00:21:22: es gab immer mehr Zentralfunktionen und auf einmal mussten sie zehn Leute abholen um eine Entscheidung zu bekommen.

00:21:29: Da saßen Sie in monatlichen Reviews Meetings.

00:21:31: Anfang saßen die mit CO&CFO Und später saßen sie mit fünfzehn Leuten im Raum.

00:21:39: Die wussten dann gar nicht, worüber sie sprechen.

00:21:41: Ja die Hälfte hat den Laptop einfach aufgehabt und hat sich mit ihr was anderem beschäftigt.

00:21:45: Und so schaffen Sie es halt nicht unter Nehmerkultur einzubekommen.

00:21:50: man muss wirklich Verantwortung auch abgeben, müssen Leuten Verantwortung übertragen, muss sie dann noch auch natürlich loben wenn's mal funktioniert.

00:21:58: Ich glaube das ist ganz wichtig Erfolge zu feiern.

00:22:01: Wie feiern Sie Erfolgen?

00:22:03: Wir klopfen uns tatsächlich physisch auf die Schultern Wir rufen unsere Leute permanent an.

00:22:10: Unsere Standorte, wir haben zwanzig Produktionsstandorte sind natürlich nicht alle in Georgsmarine-Hütte.

00:22:16: Wir helfen hier fast täglich mit unseren Führungskräften also mein CFO und auch im Anne unseres CDO.

00:22:21: Wir sind sehr nah dran am Geschäft.

00:22:23: Wir haben keine Zwischenebenen mehr.

00:22:25: Also wir hatten früher Business Units und Zentralfunktionen.

00:22:27: Haben wir alles nicht mehr?

00:22:29: Wir sind ganz genau so.

00:22:30: alle Werke berichten direkt an uns.

00:22:32: das heißt wir sind sehr, sehr nah daran klopfen auf die Schulter, rufen an machen Sommerfeste zahlen auch einen fern variablen Bonus.

00:22:44: Alle unsere Mitarbeiter alle kriegen eine jährliche Ausschüttung.

00:22:48: zehn Prozent des Jahresüberschusses ist auch ne Einmaligkeit fast in der deutschen Industrie und den guten Jahren haben wir schon hier Boni gezahlt zum Beispiel hier im Stahlwerk.

00:22:58: die werden höher als die von Porsche.

00:22:59: das heißt also wir lassen unsere Mitarbeiter beteiligen.

00:23:04: Es war damals das ganz, ganz Tolles was Jürgen Grossmann hier eingeführt hat.

00:23:08: Seine Philosophie, weil immer wenn es im Unternehmen gut geht soll zum Mitarbeitern auch gut geht und Mitarbeiter heißt eben nicht nur die Manager sondern wirklich allen Mitarbeitenden.

00:23:17: Und das wird bis heute gelebt in der GMA.

00:23:19: also dieses einfach danken Danke sagen Leute auch mal in den Arm nehmen Das leben wir hier.

00:23:26: Also wir fordern wirklich viel von uns selbst Wir haben es vorhin gesagt Weil wir Spaß am Erfolg haben, aber wir nehmen uns den Leuten auch im

00:23:34: Arm.

00:23:35: Sie schmunzeln jetzt wo sie sagen ja, wir fordern wirklich viel.

00:23:37: Ja?

00:23:38: Sie haben es vorhin in dem Nebensatz ja auch so gesagt, ja wir setzen Ziele das ist wichtig, anspruchsvolle Ziele.

00:23:43: wie ansprungsvoll sind Sie denn als CEO hier?

00:23:48: Wir sind ganz klar der Meinung oder wir wollen, wir wollen in die Champions League und wir haben keine Lust.

00:23:55: ich persönlich habe auch keine Lust ein Unternehmen zu leiten um einfach Mittelmaß zu sein.

00:24:00: Dafür ist auch eine Karriere als Manager viel zu kurz.

00:24:04: Ich bin jetzt nächstes Jahr fünfzig schreckliche Zahl, ich habe vielleicht noch zehn Jahre, die ich als Manager arbeiten kann und da haben sie doch keine Zeit, zehn Jahre Mittelmaß zu verwalten.

00:24:13: Schrecklicher?

00:24:14: Schrecklich!

00:24:15: Unser Ziel ist es.

00:24:16: so sind wir auch angetreten hier.

00:24:17: Wir wollen das erfolgreichste Stadionunternehmen Europas werden und wir sind ja echt auf einen guten Weg und wir wissen auch was wir machen müssen um dahin zu kommen.

00:24:26: im Moment ist es der erfolgreichste ... tolle Werte, weil die einfach die letzten zehn, ... ... fünfzehn Jahre die richtigen Entscheidungen getroffen haben.

00:24:37: Da wollen wir jetzt auch hin.

00:24:39: Also wir setzen uns die ambitionierten Ziele.

00:24:41: wie wollen die Champions League?

00:24:42: Das heißt wir wollen unter den Top drei sein.

00:24:45: Es ist ja das wo ich sage mal zwei Welten in meiner erlebten Praxis aufeinander knallen.

00:24:52: auf der einen Seite ... ... sag' ich mal die Menschen die sagen man muss realistisch sein.

00:24:57: wenn man wirklich hinter guckt Kann man aber auch wirklich sagen, es liegt eher an der Bequemlichkeit.

00:25:03: Also kommen halt mal den Ballflach chill die Base und so ist doch okay so wie's ist.

00:25:10: Und auf der anderen Seite sind die die sagen ne nach dem besten Streben weil... ...und ich hänge es mal bewusst ganz hoch auf.

00:25:16: in unserem Grundgesetz steht im Artikel eins ein ganz wichtiger Satz Die Würde des Menschen is unantastbar.

00:25:23: Und wenn ich mit Leuten über die Würde spreche und dann mal frage, definier mal Würde.

00:25:26: Kann das keiner?

00:25:27: Ich kann es auch nicht!

00:25:28: Aber wir haben alle ein Gefühl dafür was Würde voll ist und was Würdelos ist.

00:25:33: Wenn man jetzt nochmal an Spitzenleistung Champions League denkt... ... dann ist das Würde voll.

00:25:37: Weil, dass bedeutet ja ich gucke wo sind die Potenziale?

00:25:40: nicht nur vom Unternehmen sondern der einzelne Mensch.

00:25:42: Wo sind seine Talente?

00:25:44: Wo ist seine gefühlte Grenze wo er vielleicht mental selber eine Blockade hat?

00:25:48: und ich glaube an dich... ...und kauf dir so wie ein Strampler für ein Baby in einer Aufgabe die zwei Nummern zu groß ist.

00:25:54: Und wenn du hinfällst es nicht schlimm Ich bin in deiner Nähe und dann versuchen wir's nochmal.

00:25:59: Und dieses ermutige ... groß zu denken und dann Sachen zu schaffen, die Menschen alleine nicht geschafft hätten.

00:26:05: Das löst ja auch ein Gefühl aus dass dieser Erfolg den sie vorhin angesprochen hat stolz macht.

00:26:10: Wenn jemand Mittelmaße abliefert ist er auch ein Erfolg.

00:26:13: man hat sein mittelmäßiges Ziel erreicht aber da ist ja keiner stolz drauf.

00:26:16: Hier soll man zum Zusammenhalt kommen.

00:26:18: der Erfolg befeuert dann ja auch den Spirit.

00:26:20: das wenn ich hier morgens hinkomme will ich nicht in Loser laden sondern will dahin wo die Exzellenz ist weil ich bin dann ein Teil davon.

00:26:26: Genau.

00:26:27: Hundert Prozent genau das ist es.

00:26:30: Wer hat schon Lust in einem Unternehmen zu arbeiten, dass jeden Monat Geld verliert?

00:26:35: Keiner.

00:26:36: Die Leute möchten eine Unternehmen arbeiten wo es vorangeht und wenn Geld verdient, investiert wird.

00:26:41: keiner will ein Loser sein.

00:26:42: genau das ist es.

00:26:43: man sieht es auch sind.

00:26:46: meine größte Motivation ist mit gar Leuten zusammenzuarbeiten.

00:26:51: ich habe bei Tüssengruppe auf der da hatten wir einmal am Jahr unserem Manager zusammengerufen hatte mich immer mal das Team gefragt Becker, warum bist du eigentlich jeden Morgen so motiviert?

00:26:59: Weil ich stehe wirklich jeden Morgen auf Verholtestehen, baden.

00:27:02: Ich hab Bock wieder Gas zu geben.

00:27:04: Ja, ich hoffe dass diese Energie noch Ewigkeiten anhält.

00:27:07: Irgendwann mit die wahrscheinlich weniger.

00:27:08: bei mir ist es so.

00:27:09: Ich fach morgens auf bin heiß und da hat mich mein Team gefragt Warum bist du denn eigentlich jeden Tag so heiß?

00:27:15: Aber ich bin wirklich überlegt weil zum ersten mal diese Frage kam.

00:27:18: Da kamen erstmal Purpose in meinen Kopf.

00:27:20: Ich habe mich überlegt, ist es der Purpose?

00:27:22: Habe ich gesagt nein!

00:27:23: Ob wir jetzt eine Kurbelwelle verkaufen als Tüssen-Grupp oder unser Wettbewerber barrat in Indien macht für die Welt keinen Unterschied wenn man ehrlich ist.

00:27:31: Dann hab' ich nochmal länger nachgedacht und dann kam mir wirklich... ...die Wahrheit in den Kopf.

00:27:36: warum bin ich so heiß?

00:27:37: weil ich mit garlen Leuten zusammen arbeite.

00:27:40: Das war bei Tüßen Grupp ähnlich wie hier.

00:27:42: Weil ich habe viele Manager ausgetauschen, andere Positionen gebracht bis wir dann wirklich ein richtig gutes Team zusammen hatten.

00:27:49: So haben wir es jetzt in der GMA genauso wie mit sechzig wirklich Topmanager.

00:27:53: da lege ich für jeden meinen Hand ins Feuer.

00:27:55: und mit diesen Leuten zu arbeiten das ist meine Motivation.

00:27:58: Das macht Bock Leute um sich rumzuhaben.

00:28:00: egal sie können mit allen Sechzig sprechen.

00:28:03: jeder wird den sagen unser Ziel ist er wird der Arm maximieren Geld verdienen.

00:28:06: Wir haben einmal im Monat, Sie haben vorhin gefragt wie machen wir die Leute heiß?

00:28:09: Wir machen einmal im monaten Topmanagement Call alle sechzig Leute rein.

00:28:12: was haben wir in den letzten Monaten geschafft?

00:28:14: Wie sind die Ergebnisse der einzelnen Standorte?

00:28:16: Wer ist der beste Standort?

00:28:17: Wie so eine Bundesliga?

00:28:19: Genau das habe ich auch im Vorfall gehört.

00:28:21: sie haben ja ein richtiges Ranking.

00:28:23: also es gibt einen internen sportlichen Wendbewerb.

00:28:25: also volle Transparenz

00:28:29: und jeder der hier reinkommt der ist herzlich willkommen oder er kommt nur rein wenn er genau so denkt.

00:28:36: Ich habe mir sagen lassen, du willst aber auch nicht eine rote Zahl haben und vor allen Dingen erst recht nicht wiederholt.

00:28:42: Und erst recht auf dem letzten Platz stehen.

00:28:44: Was passiert denn wenn man... ...eine rote Ampel hat oder aufm letzten Platz steht in diesem Ranking?

00:28:51: Also grundsätzlich ist es bei uns so dass jeder faire Chancen bekommt.

00:28:55: wir sind sehr klar in unseren Ansagen.

00:28:58: Das spreche ich für uns drei jetzt im Vorstand.

00:29:01: Was heißt sie den kleinen Ansagen?

00:29:03: Wir sagen was wir warten.

00:29:07: Ich würde mal sagen, jeder hat ungefähr drei Chancen.

00:29:12: Aber ich persönlich ärgere mich nie mehr als dreimal über jemandem.

00:29:17: Also wenn man jetzt dreimal an den Standort fährt und dreimal die gleiche Geschichte hört und dann beim dritten Mal wieder hinfährt und das immer noch nichts passiert, dann tauschen auch die Leute aus.

00:29:29: Wir haben keine Heier- und Feierkultur aber wir haben eine Kultur dass wir low performer sehr konsequent austauschen.

00:29:36: Das fällt ja vielen schwer draußen, weil man ja...

00:29:40: Ich

00:29:41: würde scharfzünglich so formulieren, Harmonie vor Klarheit stellt.

00:29:45: Nur wenn man das auf Dauer macht dann verliert man am Ende beides.

00:29:48: Dann ist man die Harmonie los und auch die Klarheit los.

00:29:51: Sie drehen es um, Klarheit vor Harmonie?

00:29:53: Absolut!

00:29:53: Vor allem wenn man klar ist und auch erfolgreich, da hat man auch Harmonie.

00:29:57: So ist es.

00:29:58: Weil je erfolgreicher man ist, je besser ist die Stimmung, je mehr kann man sich leisten wissen wir in den letzten zwei Jahren viel Trübsal in der Stahlindustrie.

00:30:07: Und was haben wir gemacht?

00:30:08: Wir haben Kind und Kohl gekauft, ein tolles Unternehmen.

00:30:10: Wir haben Bodeiros Edelstahl gekauft.

00:30:12: Wir sind gerade schon wieder etwas Interessantem dran.

00:30:15: Die haben tolle Investitionen...

00:30:16: Grödlitz auch noch ne?

00:30:17: Nee, Gröditz hat schon gefühlt immer zu uns gehört aber Bodeirus ist eine Ergänzung zu Grödiz oder umgekehrt.

00:30:26: Und wir haben toll Investition losgetreten in den letzten Jahren.

00:30:29: warum?

00:30:30: weil wir Geld verdienen.

00:30:31: also das kann man sich nicht leisten wenn kein Geld verdient und das macht dann, das bringt den Spaß.

00:30:37: Sie glauben gleich was es für eine Freude ist wenn man durch die Werke geht und sieht die neuen Investitionen.

00:30:42: In unserer Industrie dauert es alles drei Jahre.

00:30:44: aber wenn's da ist wie hier auf der Hütte steht jetzt ein neuer Walzblock, Koksblock.

00:30:49: Das Beste was es in Europa heutzutage gibt, da steht jetzt Saar erläuft.

00:30:53: Wir haben zwei neue Einzelstab für Güteranlagen Die stehen jetzt saar ... und die produzieren.

00:30:58: Und es ist an jedem Standort, egal wo sie bei uns hinfahren... Sie sehen die neuen Akgregate, die produziert, die laufen,... Das macht Spaß!

00:31:05: Sie

00:31:06: haben vorhin gesagt, was ist das?

00:31:08: Sie haben sich ja so beschrieben wenn sie morgens aufstehen, sie haben Bock, sie bringen.

00:31:11: Ja.

00:31:11: Das ist auch das, was ich über Sie gehört habe.

00:31:13: eine unfassbare Energie, die man Ihnen zuschreibt fast schon.... Also macht manche Menschen auch sprachlos, dass selbst so was wie die Iran-Krise passiert.

00:31:22: Das trifft sie ja auch.

00:31:23: volles Rohr, Energiepreise, Versorgungssicherheiten Nachfrage nach ihren Produkten alles unter Feuer und gefühlt schütteln Sie sich dann einmal sagen vielleicht innerlich Scheiße und dann aber zack schalten Sie schon wieder um in Angriff.

00:31:36: Diese unfassbare Energien.

00:31:37: jetzt war ihre Antwort okay.

00:31:39: es liegt daran das ich geile Menschen um mich herum habe.

00:31:43: Wenn Sie das wollen, dann geht es ja auch nur über diese unmittelbare Konsequenz.

00:31:46: Das heißt dreimal gelbe Karte und wenn's da nicht passiert ist es gelb rot.

00:31:50: Das heisst die trennen sich von solchen Leuten oder bringen sie in eine Position wo sie besser wirken?

00:31:55: Wir trennen uns.

00:31:55: Komplette Trennen!

00:31:57: Und suchen dann weiter... Also sie sind rigoros aber nicht rücksichtslos.

00:32:01: Überhaupt nicht.

00:32:03: Nur sie werden nie ein Top-Team zusammen bekommen, wenn sie dazwischen Player haben, die einfach nur auf Halbgas.

00:32:10: Das kriegen die guten sofort mit.

00:32:12: Nichts ist demotivierender als für gute Manager oder für gute Mitarbeiter, wenn sie einen mittel laufen haben der einfach nicht gut ist.

00:32:22: Sie haben vorhin von Champions League gesprochen.

00:32:25: Wenn man Champions League und Mittelmaß in einen Bus packt dann kommt am Ende leider nicht Champions League raus sondern... Mittelmaß, die Schwerkraft sieht immer.

00:32:33: Die Top-Leute haben dann keinen Bock mehr und nehmen entweder einen Gang raus und spielen genauso schlecht oder sie hauen halt ab und gehen dahin.

00:32:39: Und jetzt kommen wir zu Entscheidenden wo ein Unternehmen sichtbar wird und sich zur Exzellenz bekennt und Spitzenleistung.

00:32:48: Ich ermutige die Unternehmer immer sagt es in euren Stellen anzeigen, spricht nicht von... ... tolles Wir-Gefühl und so was, sondern wir suchen Leute die Bock haben nach dem Besten zu streben.

00:32:57: Ihr müsst sichtbar sein für diese Talente... ... weil wenn man schon anfängt mit Mimimi und Küche und Ripprates Kaffee und so nur die Benefits in Vordergrund stellt dann dockt man auch die falschen Talente an.

00:33:06: Man kann das ja zusätzlich machen da waren wir ja vorhin schon dass man Menschen natürlich auch gut behandelt.

00:33:12: aber um Teil von unserem eingeschworenen Clan zu werden musst du dich qualifizieren indem du eben auch deine Spitzenleistung bringst.

00:33:20: und wenn du es nicht bringst auf Dauer dann Ist nicht schlimm, bis als Mensch nicht falsch.

00:33:24: Aber dann musst du in einer anderen Mannschaft spielen?

00:33:25: Genau!

00:33:26: Das fallen Sie so konsequent?

00:33:27: Absolut und bei uns steht auch schon im Stellenbeschreibung wir möchten Mitarbeiter die Verantwortung übernehmen.

00:33:33: Wir wollen keine Mitarbeiter, die dreimal am Tag bei uns im Türrahmen stehen und fragen ob sie dies oder ihr das machen dürfen.

00:33:38: weil da ist unsere direkte Antwort was würdest Du denn machen wenn es dein Unternehmen wäre?

00:33:41: Das sind immer unsere direkte Antworten und irgendwann funktioniert das.

00:33:44: also wir brauchen Mitarbeiter, Manager vor allem, die wir Unternehmer denken können... Genau das.

00:33:53: Wenn Sie jetzt im Bau werden, würde ich sagen sie sind ein CEO was ich mir auch sagen lassen der auch Beton an Füßen hat.

00:33:59: Startanfüßen wäre wahrscheinlich schlecht weil es ein bisschen zu heiß ist aber...

00:34:02: Beton ist auch nicht so cool!

00:34:03: Ja wenn er trocknet ist auch schlecht, stimmt.

00:34:05: Wohl für die Mafia auch gerne genutzte Methode.

00:34:11: So sorgt

00:34:11: man für Standpunkte ne?

00:34:15: Was ich damit meine ist sie sind wahnsinnig nah am operativen Drang.

00:34:21: Ich habe mir sagen lassen, dass sie wahrscheinlich Größenordnungen die Top-Dreißigkunden auch alle kennen.

00:34:26: Sie laufen hier durchs Unternehmen können die Leute nicht nur grüßen also Stichwort nett sein sondern sie können auch die Namen aussprechen.

00:34:33: Sie sind selber auch wahnsinnig anspruchsvoll und man hat es ja an ihrer Karriere gesehen.

00:34:36: Sie haben aber auch acht Sprachen, die sie nicht nur sprechen Hallo und Tschüss Sondern auch fließend beherrschen inklusive Mandarin.

00:34:43: Also ich würde mal sagen ihnen kann auch schnell langweilig werden.

00:34:47: Also sind sie nah dran Und gleichzeitig funken sie aber ihren Leuten nicht rein und legen ihnen enge Halsbänder an, sondern wollen ja dass die ich sage mal mitunternehmerisch denken und sich als Geschäftsführer auch wie ein Geschäftsführer verhalten.

00:35:02: Also es ist ja ein schmaler Grad zwischen Micro-Management das habe ich bis jetzt nicht rausgehört und auf der anderen Seite ist aber trotzdem anspruchsvoll sein weil ich kann ja auch nur dann unbequeme Fragen stellen Heizen, wenn ich auch Ahnung habe und nah am Puls bin.

00:35:19: Stimmt!

00:35:20: Wie ist denn da Ihre Kalibrierung?

00:35:22: Also wie nah sind Sie dran und wie sorgen sie dafür dass die anspruchsvoll bleiben aber nicht bevor mundend ins Micro-Manager entrutschen?

00:35:32: Sie haben vollkommen recht.

00:35:32: es ein sehr sehr schmaler Grad.

00:35:35: Da hatte ich auch den großen Vorteil das sich damals bei Continental lernen durfte.

00:35:40: Bei Continental damals waren selbst die Vorstände Ich durfte mal Assistent eines Vorstands sein permanent in den Werken.

00:35:50: Weil man bei Kontinental von klein auf gelernt hat, der Wert wird auf dem Shopfloor generiert.

00:35:56: So wurde ich sozialisiert und dadurch konnte ich schon zu Kontinentalzeiten bestimmt zwei, drei Hundert Werke kennenlernen.

00:36:04: Das heißt, ich bin meistens eine Stunde im Unternehmen und ich weiß schon wenn ich vor allem die Kennzahl sehe.

00:36:10: aber auch wenn ich durch die Produktion durchlaufe ist das Unternehmen erfolgreich oder nicht?

00:36:16: Und dieser Grad, der ist wirklich klein.

00:36:23: Wichtig ist dass man den Leuten genug Raum zum entfalten gibt.

00:36:27: Den geben wir mit klaren ambitionierten Leitlinien und so Leute wissen dafür ist auch die Budget-Diskussion da was wir erwarten.

00:36:37: dann lassen mir die leute alleine laufen.

00:36:39: wir machen aber einmal im monaten KPI Meeting sind doch alle drei vier Monate mal an den Standorten.

00:36:47: Wir versuchen aber...

00:36:48: Wie heißt sie drei Geschäftsführer?

00:36:50: Ja, also mindestens eine von uns drei.

00:36:52: Einmal im Jahr sind wir geschlossen als Vorstand an den Standortens.

00:36:56: Wir sind aber zu dritt einzelt auch immer wieder da und solange die Sachen laufen halten wir uns relativ raus.

00:37:07: Wir müssen manchmal nur ins Micro-Management gehen, wenn es halt gerade nicht funktioniert.

00:37:11: Aber das verstehen dann auch die Geschäftsführungen vor Ort aber grundsätzlich bei sonst kann man ja auch zwanzig Standorte direkt ohne Zwischenebenen gar nicht führen.

00:37:21: Wenn's gut läuft haben die Standorte ihre Ruhe.

00:37:25: in Anführungszeichen

00:37:27: Ja ist ein guter Führungskunst als Nichtstören

00:37:30: Was wir halt können und Ich glaube, das ist unsere große Stärke als Vorstand.

00:37:36: Wir wollen uns nie selbst loben aber wir kennen uns operativ wirklich gut aus.

00:37:40: Ich glaube es ist fast unmöglich oder sehr schwer zumindest uns drei von irgendwas zu überzeugen was nicht tatsächlich passiert im Unternehmen.

00:37:49: und wenn man dieses Wissen hat um weiß was in einem Unternehmen passieren sollte oder was passiert dann kann man auch genug Abstand halten und kann die Leute einfach machen lassen.

00:38:03: Ich sehe in Unternehmen häufig, nicht immer aber häufig ein Handlungsbedarf zum einen in dem Geschäftsführungs- oder Vorstandsteam.

00:38:09: Dass das eben eher so eine Art Konglomerat ist und kein wirkliches Team.

00:38:14: Und der zweite Ansatzpunkt ist das Zusammenspiel aus Geschäftsführung, Vorstand und erster Führungsebene.

00:38:21: auch dass dann häufig eher ein Konglomarat und eine gelebte Streitkultur wo man wirklich frei schnau zu redet direkt ist und sich nicht zurückhält ist nicht die Regel.

00:38:32: Wie ist das hier im Unternehmen?

00:38:33: Wie ist die Streitkultur ausgeprägt, horizontal mit ihren Vorstandskollegen und wie vertikal zu Ihren Geschäftsführern in den Werken?

00:38:43: Ich würde gerne noch mal eine Ebene höher gehen was ich bisher gelernt habe dass ein Unternehmen immer nur so erfolgreich ist wie gut der Aufsichtsrat ist.

00:38:54: Ich sage jetzt einfach mal ganz böse, Tüssengrupp wäre zum Beispiel viel viel erfolgreicher Wenn Tüssen-Grupp zumindest, solange ich noch da war, ein besser und besser besetzter Aufsichtsrat gehabt hätte.

00:39:08: Weil da werden die wichtigsten Entscheidungen getroffen, wer wird der CEO?

00:39:11: Wer wird der CFO

00:39:12: etc.,

00:39:13: das alles fängt im Aufsichtsrat an.

00:39:16: Da hat die GmbH wirklich viel Glück.

00:39:18: Wir haben einen tollen Aufsichsrat, wir haben Leo Birnbaum als Aufsicherheitsvorsitzenden.

00:39:23: Der leitet ja auch Ehren noch nebenbei hauptberuflich natürlich aufsichtsrats Vorsitzender der Gmbh Gruppe, dann haben wir mit Norbert Winkel Johann ein Manager, den ich unglaublich schätze.

00:39:35: Das ist für mich einer der weisesten Manageren, mit denen ich jemals zusammenarbeiten durfte.

00:39:41: Er hat schon mal PWC geleitet weltweit und ist auch Aufsichtsratvorsitzender von Bayer.

00:39:46: Ist auch im Vorstand bei der Deutschen Bank – nicht Forschernaufsichtsrad!

00:39:53: Unglaublich.

00:39:53: toller Manager, wir haben Volker Käfer ehemals vorstanddeutsche Bahn.

00:39:56: Auch ein Toller Manager Steffen Kampeter bei uns im Aufsichtsrat.

00:40:00: Hier haben wir jetzt auch in der Hütte Ariane Reinhardt, die ich auch sehr schätze.

00:40:04: Wir sind wirklich tolle Menschen im Aufssichtsrat mit dem man sich schon und natürlich auch die Familie Großmann nicht zu vergessen queeren.

00:40:12: Großmann Johanna Jürgen da hat man schon die richtige.

00:40:17: Ich würde es nicht Streitkultur nennen sondern Diskussionskultur.

00:40:21: Da geht es wirklich um die Sache, da geht's rum hier.

00:40:23: Wie schaffen wir es dem Profit des Unternehmens zu erhöhen?

00:40:26: Und wenn der halt gerade mal nicht so hoch ist wie erwartet, dann müssen die Investitionen ein bisschen angepasst werden.

00:40:32: Das sind Diskussionen, da nimmt man selbst viel mit und so macht das Spaß.

00:40:36: Man möchte als Vorstand also ich zumindest, ich möchte vom Aufsichtsrat schon gechallengt werden.

00:40:42: Ich würde mich jetzt unwohl fühlen, wenn da viele Leute sitzen, die nur Kaffee trägen und keine Ahnung haben von irgendwas.

00:40:47: Das ist bei uns in der GmbH ganz anders ein wirklich tollen Aufsichtsrat.

00:40:51: Dann kommen wir zu uns als Vorstand.

00:40:53: Wir drei untereinander sind natürlich nicht immer der gleichen Meinung am Anfang Aber wir haben eine richtig tolle Kultur untereinanders.

00:41:01: Also wir diskutieren so lange bis für alle drei die gleiche Meinungen haben Und wir sind alle extrem loyal einer zum anderen.

00:41:09: Was heißt das?

00:41:10: Extremsojal, loyal heißt das?

00:41:13: wir drei egal mit wem?

00:41:15: wir sprechen immer positiv übereinander reden.

00:41:19: Und auch immer wir treffen gemeinsam eine Entscheidung und zu der stehen wir dann auch.

00:41:24: also wenn jetzt nie bei uns erleben dass wir drei hier ne Vorstandssitzung haben da gehen wir raus.

00:41:28: ich erzähle dem Bergsleiter irgendwas ganz anderes als Matthias oder Anne.

00:41:32: Wir sind ganz ganz eng Als vorstand diskutieren auch extremst offen mit unserem Managern alles.

00:41:42: Wie können wir unsere Leistungen erhöhen?

00:41:45: Ja, wie können wir... Weil ein Schwänker muss sich noch machen.

00:41:49: viele Großkonzernen oder viele Unternehmen zahlen ja den Bonus basierend auf dem Budget.

00:41:54: dann diskutieren Sie drei Monate vor Budgeterstellung.

00:41:57: Machen sie sich schon als Geschäftsführer Gedanken, Boah wie schaffe ich es jetzt ein möglichst geringes Budget zu bekommen?

00:42:03: Wie kann ich die Risiken noch größer machen, als ja eigentlich sind.

00:42:08: und der Forscher, der erzählt ihn dann im Budgetmeeting ist alles ganz anders gewinnt nichts am Ende, außer dass man drei Monate Energie verliert.

00:42:17: Da haben wir von Anfang an schon gesagt, so ihr habt jetzt ein variabelem Bonus ist die EBITDA Marge, die gilt für den nächsten fünf Jahre.

00:42:25: Das heißt wenn wir zusammensitzen im Budget Meeting, wir diskutieren nur darüber wie kann man die Leistung erhöhen?

00:42:32: Wir halten uns gar nicht lange auf mit.

00:42:34: was sind die Risiken und Chancen?

00:42:36: Die gibt es immer!

00:42:37: Aber wir sagen was müssen wir jetzt machen um unsere EBITTA Marge von sechs auf acht und dann auf zwölf Prozent zu bringen.

00:42:44: Und das ist die Kultur, die wir mit unseren Managern haben mittlerweile.

00:42:47: Wir haben eine tolle Leistungskultur und da sind wir extremst offen in beide Richtungen.

00:42:53: Sie haben ja auch Transparenz angesprochen?

00:42:55: Diese Zahlen sind transparent für das gesamte Unternehmen.

00:42:56: Jeder Mitarbeiter kann das sehen.

00:42:58: Da scheuen sich ja auch viele Unternehmer vor diese volle Transparens.

00:43:02: Die sind aber einfach...

00:43:03: Wir zeigen auch unser Management Call im Dezember.

00:43:06: Zeigen wir immer noch einmal zur Rennung.

00:43:09: Guck mal, das sind hier alle Standorte.

00:43:12: Das heißt, wenn er zum Beispiel hier der Werksleiter der Hütte hat

00:43:16: z.B.,

00:43:16: ein MBTA-Ziel zehn zwölf vierzehn Prozent

00:43:21: über die nächsten Jahre.

00:43:22: Ja, ich sage jetzt einfach nur mal eine Zahl, das ist nicht die reale Zahl.

00:43:26: und zum Beispiel unter den Werksgleitern von Krödetz hatten Sie zwölft vierzehnt sechzehn prozent und da weiß jeder was auch der andere für Ziele hat.

00:43:36: Das zeigen wir einmal in der großen Gruppe und die Ziele bleiben der Regel für fünf Jahre unangetastet.

00:43:41: Das heißt jeder sieht auch wie erfolgreich das eigene Werk ist, wie die anderen noch sind.

00:43:45: Also es ist ein sportlicher Wettbewerb.

00:43:47: Absolut und wir geben jetzt keinem die Chance weil das hat mich auch schon manchmal eine Vergangenheit wahnsinnig gemacht.

00:43:52: dann leiten sie in der BU bringen die von vier Prozent Abit auf elf und dann sitzen im Budget und der Vorstand sagt ihn so nächster muss er aber zwölf schaffen.

00:44:03: Dann schaffen vielleicht nur elf Komma fünf Obwohl sie von vier kommen, von vor drei Jahren.

00:44:07: Und dann gehen Sie mit einem Bonus von fünfzig Prozent nach Hause.

00:44:10: und da gibt es eine andere BU die ist seit Jahr bei Nullprozent Die schafft an null Komma Fünf Da kriegen die Menschen ja zweieinhalb Prozent Bonus.

00:44:17: Das ist einfach unfair.

00:44:18: das ist eben nicht das Leistungsprinzip.

00:44:21: und das haben wir aber hier implementiert durch

00:44:24: diesen fünf Jahres.

00:44:25: fünf Jahre und Wir zahlen auch erst variablen bony ab ich sage jetzt mal acht prozent und Dann Aber Jedes Jahr Zahlen wir gerne Der Monzer, wir zahlen kein Boney für Standorte.

00:44:36: Die können Geld verdienen oder wenig Geld verdienten.

00:44:39: Jetzt tossieren wir an der Stelle ja auch wieder Champions League und Mittelmaß und würde jetzt gerne mal die Flughöhe wechseln und auf Gesellschaftspolitisch schauen das Unternehmen Deutschland sozusagen und da haben wir einen zumindest ein Teil in unserem Zeitgeist der Sorge damit hat dass wenn Leute gut sind es anderen deswegen schlecht geht.

00:44:59: also dabei sein ist alles und eben keine besten auslese mehr.

00:45:04: Bei Bundesjugenspielen sieht man das, jeder soll eine Urkunde kriegen aber die besten sollen nicht mehr ausgezeichnet werden.

00:45:09: Bei den kleinen Kids nimmt man die Tore weg, die sollen einfach nur noch Kicken und Freude haben und nicht mehr gewinnen wollen oder böse Böse verlieren können.

00:45:17: Ich habe meine Zeit lang, weil ich kurz aus dem Sport raus hatte mir dann so ein Personal Trainer geholt und er erzählte mir dann ja jahrelang den Speer-Weitwurf-Rekord.

00:45:26: In seiner Schule hingen die Urkunden im Flur und die wurden nach zwanzig Jahren abgehangen mit der Begründung dass sich andere Schüler schlecht fühlen, schaffen können.

00:45:37: Wir können uns ja als Unternehmen dem auch nicht verschließen, weil wir rekrutieren aus der Bevölkerung und die Bevölkerung ist sozusagen das Produkt aus unseren Bildungsstätten.

00:45:49: Einzerabitur nimmt zu von der Anzahl her aber gleichzeitig sinken die kognitiven Fähigkeiten was Rechnungen schreiben angeht.

00:45:56: an der Universität müssen Physikprofessoren ständig die Messlatte runter setzen, was sonst keiner mehr besteht.

00:46:00: Und ich will jetzt gar keine Schwarzmalerei an der Stelle betreiben, sondern auch als Optimist kann man aber auch nur realistisch sein.

00:46:11: Man kann ja auch die Symptome nicht wegdrücken das ist ja nicht unwahrbar und braucht ja nur mal mit Lehrern sprechen um zu hören was an Schulen los ist.

00:46:19: Als Unternehmen steckt man da mittendrin und rekrutiert sozusagen aus diesen Rahmenbedingungen.

00:46:24: Das sind dann ja nicht die bösen Mitarbeiter, sondern sie sind ja dann auch nur Teil... unserer Sozialisierung und unserer Verantwortung, wie wir Menschen ausbilden.

00:46:32: Was muss denn passieren damit das Unternehmen Deutschland sich wieder zu Champions League bekennt?

00:46:37: Das war ja mal eine Auszeichnung Made in Germany ist gab diesen Stolz.

00:46:42: heute gibt es ja schon Politiker die sagen dass überhaupt der Begriff das deutsche Volk ist schon falsch.

00:46:47: Wir müssen den die völlig nationale Identität auflösen.

00:46:51: was fällt ihnen dazu ein?

00:46:52: Also alles, was Sie gerade gesagt haben ist leider total richtig und kann nicht nur bestätigen.

00:47:00: Die große Herausforderung ist dass wir als deutsche Unternehmen im internationalen Wettbewerb stehen.

00:47:07: Das heißt wenn wir jetzt nur in Deutschland ein eigenes geschlossenes Land werden könnte man ja auch sagen ach komm wir lassen es jetzt noch mit der Leistungskultur.

00:47:15: Wir haben uns alle lieb wir umarmen uns.

00:47:17: Das wäre total okay.

00:47:19: Ich glaube, da würde sich auch jeder wohlfühlen.

00:47:20: Wir könnten alle ein bisschen weniger arbeiten und haben in den letzten Jahren ja auch gemacht.

00:47:24: Und einfach mal, wie haben Sie gerade gesagt?

00:47:26: Chill the bass!

00:47:27: Da habe ich jetzt von unserer Tochter auch gelernt.

00:47:30: das Dilemma ist aber wir haben ja zum Glück – und das ist erstmal das Gute – einen höheren Wohlstand als die meisten Länder dieser Welt oder viele Länder dieser Welten.

00:47:41: Jetzt gibt es aber viele aufstrebende Länder wie z.B.

00:47:44: Indien oder China Die wollen auch Wohlstand für ihre Bevölkerung haben.

00:47:49: Und diese Länder sind extrem ambitioniert, den Wohlstand, den es heute bei uns gibt, bei sich im Land zu haben.

00:47:57: Ich gebe Ihnen mal ein Beispiel die PKW-Industrie.

00:47:59: Es werden jedes Jahr ungefähr neunzig Millionen PKW gebaut.

00:48:02: Die werden auf jeden Fall gebaut und verkauft.

00:48:06: Die Frage ist nur in welchem Land werden sie produziert?

00:48:10: Werden die in Deutschland produziert?

00:48:13: In Indien, in China oder den USA.

00:48:15: Das ist ein knallharter Wettbewerb, indem einem nichts geschenkt wird.

00:48:21: Wenn wir jetzt und auf dem Ast sind wir ja leider... Und ich muss sagen, ich durfte zehn Jahre nicht in Deutschland leben.

00:48:29: Oder ich habe zehn Jahren nicht im Deutschland gelebt.

00:48:31: wenn man dann nach zehn Jahren wieder kommt.

00:48:32: Man merkt wirklich diesen Unterschied den sie gerade besprochen haben.

00:48:35: also diese Leistungskultur ist deutlich geringer geworden.

00:48:38: das Bildungsniveau ist extrem abgesagt.

00:48:41: Wir suchen ja mittlerweile immer jedes Jahr in vielen Standorten Auszubildende.

00:48:46: Das ist jetzt nicht nur ein Einbundesland der Fall, sondern gefühlt in allen Bundesländern, in denen wir besitzen.

00:48:54: Es wird es immer schwerer auszubildenden zu finden die noch einen halbwegs gutes Ausbildungsniveau haben.

00:49:01: In Summe des Ausbildungshibos in Deutschland hat sich extrem verschlechtert in den letzten zwanzig Jahren.

00:49:06: man sieht sie auch durch die PISA-Studie.

00:49:07: aber wir können's auch nur bestätigen als Unternehmen.

00:49:11: das heißt Wie kriegen wir das Unternehmen Deutschland wieder fit?

00:49:14: Das Wichtigste ist Ausbildung.

00:49:16: Man kann sein Wohlstand nur verteidigen, ich sage an die nicht mal mehr steigern wenn man eine gute Ausbildung hat.

00:49:22: Wir brauchen eine gut ausgebildete Bevölkerung und die fängt aber im Kindergarten an.

00:49:28: Wir sind damals von San Paolo nach Essen gezogen.

00:49:30: da haben wir einen Kindergatenplatz gesucht.

00:49:32: oder war die Aussage oh Herr Becker schön dass Sie hier sind Aber in Essen gibt es neuntausend Kinder die jetzt in den Kindergärten kommen aber es gibt nur sechsausend Blätts.

00:49:42: Wie kann so was sein?

00:49:43: Industrieland, Deutschland.

00:49:45: Das Wichtigste, was wir haben ist die Ausbildung.

00:49:47: in der Großstadt wie Essen fehlen, dreißig Prozent der Kindergartenblätts.

00:49:51: Wir in Deutschland, wir lieben es doch zu planen.

00:49:53: Wir wissen doch schon, wie groß ist die Geburtenrate und wie viele Kinder kommen auf die Welt.

00:49:57: Da müssen wir noch in der Lage sein, Kindergatenblätze zur Verfügung zu stellen.

00:50:01: Und da fängt das ja schon alles an aber wir akzeptieren das halt im manchen Großstädten.

00:50:05: dreißzig Prozent der.

00:50:08: Also da müssen wir unbedingt wieder angreifen und wir brauchen die Leistungskultur.

00:50:13: Ich würde das einfach alles wieder zurückdrehen, Bundesjugenspiele, Fußball.

00:50:16: Wenn man als kleines Kind nicht lernt zu verlieren, dann wird man es nie mehr lernen und man muss ja auch mal verlieren können um herauszufinden was gefällt einem denn?

00:50:26: Wo ist man denn stark wenn man nie irgendwo verliert oder nie irgendwo gewinnt?

00:50:30: Man weiß gar nicht wo man eigentlich gut oder schlecht ist.

00:50:33: Das ist schrecklich.

00:50:34: Also diese Kultur ist wirklich, wirklich schrecklig und die macht uns schwach als Deutschland.

00:50:39: Die macht uns extrem schwach.

00:50:40: Ich habe so oft das Gefühl ich laufe hier durch Dörchen... ...ich sehe so viele schwache Menschen.

00:50:46: Und das Gefühl hat man nicht wenn man in anderen Ländern.

00:50:50: Ängstlich,

00:50:51: schwach.

00:50:52: Eigentlich schwach und auch...

00:50:54: ...besorgt, immer besorgt.

00:50:56: Und immer auf andere schieben.

00:50:58: Den Staat, die Nachbarn, die Zahnfee.

00:51:00: Irgendwer ist immer schuld an der Mitte her.

00:51:02: Genau!

00:51:02: Es gibt natürlich noch die gallischen Dörfer, sag ich mal.

00:51:05: Die Menschen oder was sie gesagt haben mit denen macht das Bock zu arbeiten.

00:51:09: Es gibt ja diesen Spruch auch starke Schultern müssen tragen.

00:51:13: Ich finde den Spruch total super.

00:51:14: Absolut.

00:51:15: Er wird nur leider falsch betont auf Müssen tragen wenn wir es als Land schaffen eine Übereinkunft zu kriegen.

00:51:21: wir brauchen starke Schultern und unser Anspruch ist, dass wir möglichst viele starke schulter generieren die eigenverantwortlich ihren lebensunterhalt finanzieren können.

00:51:30: Die lernen dann die bereit sind Leistung zu bringen und nur noch denen helfen die wirklich nicht können oder mal in Notlage geraten.

00:51:39: aber das ist ja keine übereinkünfte im moment haben und diese starken Schultern entstehen ja nur wenn man auch an Widerstand gerät.

00:51:46: Also ich selber hatte, als ich in der Finanzindustrie war mal die Diagnose Krebs bekommen und das ist ja sicherlich etwas was man sich nicht wünscht weil man diese Verletzlichkeit und die Endlichkeit auf einmal hat vor allen Dingen auch dieses Hinterfortzige dass es keine Symptome gaben und es eine reine Zufall zu befunden war.

00:52:02: Aber alles

00:52:02: gut gegangen?

00:52:03: Alles gut gegangen, bei dem bin ich auch gesund Und

00:52:05: Gott sei Dank.

00:52:06: Es

00:52:07: hat vor allen Dingen auch klar, auf der einen Seite die Verlässigkeit aber auf einer Seite auch die Chance der Stärke nämlich zu merken.

00:52:12: Wir hatten ja im Vorgespräch auch über die rasende Zeit gesprochen und vorhin haben sie gesagt wie wenig Zeit man eigentlich noch hat als Manager dieses Bewusstsein zu entwickeln das Lebenszeit endlich ist und dann eben auch keine Kompromisse zu machen und sich zu fokussieren auf was ich wirklich will und danach den Besten zu strehlen.

00:52:31: Das hat ja etwas mit Fokus, Klarheit und Konsequenz zu tun mit einem Hunger.

00:52:36: Sie haben ja vorhin von Bock haben auch gesprochen dieser Energie die man morgens hat und diesen Geist zu entfachen.

00:52:40: aber dafür muss man Ja auch ein Umfeld bieten wo das passiert.

00:52:43: und ich habe einen Buch geschrieben Das trägt den Titel Aufstand der Leistungsträger.

00:52:47: Und manchmal bereue ich dass ich das gemacht hab weil mein Bild von Deutschland war vorher besser als danach.

00:52:52: Ich habe mich dann mit Bildung beschäftigt und nicht habe keinen Bildungsauftrag für Kitas gefunden.

00:52:57: Ich hatte den kindlichen Glauben, dass Kitas einen Ziel haben und zwar egal wo nämlich Schulfähigkeit herstellen gibt es nicht.

00:53:04: Die können im Prinzip machen was sie wollen, zumindest ist das mein Verständnis.

00:53:07: ich habe keine eindeutige Antwort gefunden.

00:53:09: Und mich macht das fassungslos und ich bin da ja nicht alleine.

00:53:14: Sie sind ja auch so unterwegs und viele Unternehmer viele Manager haben alle diesen Unmut und wir fragen uns alle Wie kann das sein?

00:53:21: Wenn man Politikern spricht, sagen die auch für verstehen's selber nicht.

00:53:24: Und wenn ich sage Aufstand der Leistungsträger sagen viele sie möchten gerne laut werden ja aber Sie wissen auch nicht wo und wie.

00:53:30: was ist denn ihre Idee?

00:53:31: wir können so einen Aufstand der Leistungssträge also das sind ja nicht die Eliten.

00:53:34: Leistungsträger sind ja all die die jeden Tag mal lochen vom Förtner über ein Lkw-Fahrer bis zu den Leuten hier an der Hütte also jeder der die Ärmel hoch krempelt und Beitrag leistet dass dieses Land läuft.

00:53:45: Wie kann denn so einen aufstand der Leichtungsträgger gewinnen?

00:53:47: weil mit einer reinen Protestwahl an der Urne Da glaube ich nicht, dass es die Lösung ist.

00:53:55: Das ist so eine gute Frage!

00:53:56: In der Demokratie geht das halt am Ende dann doch nur über die Urne?

00:54:00: Ich glaube man muss am Ende einfach die Partei wählen... ...die Leistung wieder den Fokus rückt und diese Partei fehlt leider.

00:54:10: Es gab sie ja mal in die FDP.

00:54:12: Die ist ja völlig verpulvert.

00:54:13: Genau, die ist leider völlig verpolvert.

00:54:15: Man hat ja gehofft, dass jetzt die CDU wieder wird unter März oder man hofft es immer noch wenn man ehrlich ist.

00:54:21: Also ich hoffe immer noch, dass jetzt Herr Merz endlich die Kurve kriegt und sich zusammenreißt mit Herrn Klingbeil.

00:54:26: Und einfach den Karrenmal aus dem Dreck zieht.

00:54:29: Ich habe die Hoffnung auch nicht aufgegeben?

00:54:32: Ansonsten gibt es nicht viele Möglichkeiten als über die Ohne oder natürlich teilweise über die Medien sich zu positionieren.

00:54:38: aber wichtig ist wir brauchen auch mal wieder eine Politik, die das vorgibt.

00:54:42: Die sagt Leistung ist wieder cool!

00:54:45: Wohlstand ist wieder cool.

00:54:46: Wie lange habe ich von dem Politiker nicht mehr gehört, außer von Herrn Merz mal ganz kurz vor einem Jahr?

00:54:52: Wir wollen wieder wachsen und wir wollen Wohlstand halten!

00:54:57: Wir wollen unser Protosozialprodukt um zwei Prozent steigen.

00:55:01: Hat Herr Merz einmal gesagt, also einmal habe ich es gelesen weil die Welt wächst seit Jahren mit drei Prozent.

00:55:07: Wir stagnieren seit fünf Jahren.

00:55:09: das heißt wir geben seit fünf jahren Wohlstände in andere Länder ab Und wir müssen aufhören, das zu akzeptieren.

00:55:15: Wir müssen jetzt sagen, wir wollen auch wachsen wie die Welt!

00:55:18: Die Amerikaner schaffen es ja auch.

00:55:20: Warum sollen wir's nicht schaffen als Deutschland?

00:55:23: Sie haben ja vorhin gesagt bezogen jetzt auf GmH und das war glaube ich sogar der erste Punkt was ihre Aufgabe als COSO ist nämlich Ziele zu setzen anspruchsvolle Ziele Genau Was nehmen sie denn wahr?

00:55:34: Was ist denn das Ziel der Bundesrepublik?

00:55:36: Das ist ja das Problem.

00:55:37: Es gibt kein Ziel.

00:55:38: Darum ist meine Bitte an die Bundesregierung das Ziel Wohlstands erhalt.

00:55:46: Ich würde von Wohlstands Erhalt sprechen, mehr würde ich uns als durch den Moment gar nicht zutrauen weil wir wirklich in einer sehr fragilen Lage sind.

00:55:55: Ich würd sagen Wohl-Standserhalt.

00:55:56: was bedeutet das?

00:55:58: Dass wir jetzt ab jetzt jedes Jahr zumindest so schnell wachsen wie die Welt.

00:56:05: Das heißt wenn die Welt zwei bis drei Prozent wächst dann müssen wir auch zwei bis three Prozent wachsen und es ist möglich also Die Welt wächst mit zwei bis drei Prozent.

00:56:15: Warum soll uns das nicht gelingen?

00:56:17: Diese Denke, das wäre schon mal der Start von allem, dass man sagt so wir wollen auch als Deutschland und ich habe mehr und mehr das Gefühl, Deutschland braucht mal wieder eine Regierung die auch wie ein CEO denkt.

00:56:31: Wir brauchen einfach mal wieder... Und da, ich will jetzt keine Wahlwerbung machen aber Katharina Reiche zum Beispiel ist jemand, die hat immer selbst als Managerin gearbeitet.

00:56:40: Ich habe aber immer noch die Hoffnung, dass Herr Merz es eigentlich könnte ein Land wie im Unternehmen zu führen.

00:56:47: Im positiven Sinne natürlich ja.

00:56:49: das heißt wirklich zusammen wir wollen jetzt jedes Jahr drei Prozent wachsen und wenn man dieses Ziel mal definiert hat dann wird die Welt relativ klar weil dann trifft man alle Entscheidungen und orientiert sich an dem Ziel.

00:57:00: Beispiel was brauche ich um drei Prozent zu wachsen?

00:57:03: Ich brauch eine gut ausgebildete Bevölkerung.

00:57:06: bin ich sofort beim Thema Bildung.

00:57:08: Warum hat der mittlerweile jeder zweiten Einsehabi?

00:57:11: Ich müsste doch sofort jetzt mal in Deutschlandweiten Standard einführen.

00:57:15: Ich würde mich ja im Bayern orientieren, die sind glaube ich immer noch die besten und würde sagen so jetzt gibt es in Deutschland weit das Abitur Punkt.

00:57:21: Und wenn dann halt anstatt wie heute nur noch sechszig Prozent die Abi machen, ist doch gar nicht schlimm.

00:57:26: Wir brauchen doch gute Auszubildende.

00:57:28: Also Bildung auch zum Teil zu einer Bundesaufgabe?

00:57:32: Bildung als Top-Priob!

00:57:33: Genau ich würde es jetzt als Zentrale Aufgabe machen wird die Standards unbedingt wieder nach oben ziehen weil das kann ja nicht sein.

00:57:40: mittlerweile selbst in der gleichen Stadt gibt es Gymnasien die komplett unterschiedlichen Niveaus haben.

00:57:46: Das ist ja Wahnsinn, das ist doch totale Unfair Und was dazu führt, dass die Niveaus in Summe überall sinken.

00:57:51: Das wäre das erste, was ich wieder zurückdrehen würde.

00:57:54: Also Bildung.

00:57:54: Warum brauche ich Bildung?

00:57:55: Weil ich gute ausgebildete Mitarbeiter brauche um zu wachsen.

00:58:00: Das nächste, was sich braucht für Wachstum ist Infrastruktur.

00:58:02: Ich brauche gute Straßen, gute Brücken und gute Schienen.

00:58:06: Da bin ich sofort beim Thema Infrastruktur Haken dran!

00:58:10: Der nächste Punkt, den ich brauche, eine gute Industrie, dafür brauche Erdgaspreise, Strompreise ist ja komplett aus dem Fugen geraten.

00:58:18: Ich habe in den letzten, oder wir haben als Deutschland in den vergangenen zehn Jahren, dass der Energieproduktion reduziert wird.

00:58:25: Wir produzieren nur noch von den Stroms, die wir vor zehn Jahren produziert haben.

00:58:29: Warum?

00:58:29: Weil wir ganze Atomkraftwerke unter anderem abgestellt haben und weniger Kohle etc.

00:58:33: Normal,

00:58:33: wir produzieren jetzt nur noch... ...vielfünfundzwanzig

00:58:36: Prozent weniger.

00:58:37: Vierfünfeinzig Prozent weniger?

00:58:40: Genau!

00:58:40: Das heißt, wir müssen unbedingt wieder mehr Strom erzeugen.

00:58:43: Sie haben ja mal gesagt die Industriepolitik lässt sich in zwei Worten beschreiben nämlich grob fahrlässig?

00:58:49: Das stimmt das ist wirklich so und es muss man unbedingt wieder zurückdrehen.

00:58:53: aber da kommt man auch erst an wenn man sagt ich will wieder wachsen weil ich wachs ja nur wenn ich wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen habe damit sich Unternehmen auch ansiedeln und noch die Unternehmen die da sind bleiben.

00:59:07: Der nächste Punkt, den ich brauche ist natürlich Sicherheit.

00:59:11: Ich muss auch dafür sorgen dass die Leute abends wieder sicher nach Hause kommen.

00:59:15: Das sind wir gerade bei den Großstädten, sprich im Stadtbild.

00:59:20: aber das sind eigentlich so die wenigen Prioritäten die ich setzen muss als Bundesregierung um wieder Wachstum zu generieren.

00:59:27: also es ist absolut möglich Aber man muss halt anfangen.

00:59:30: Man verliert sich im Moment in so vielen Diskussionen, die behaupten nicht dazu führen wie zum Beispiel Rente ist alles sehr wichtig.

00:59:35: Gesundheitssystem ist sehr wichtig aber Wichtiges ja wachstum.

00:59:38: wir müssen wachsen weil sonst können wir uns in Zukunft kaum noch was leisten weder Gesundheitssystem noch Rente.

00:59:44: Wir müssen unbedingt wieder wachsen.

00:59:46: das ist A&O und ich gebe Ihnen ein Beispiel für Energie Wie sitzen Niedersachsen auf eigenen Erdgasreserven?

00:59:53: Wir könnten uns für die nächsten zwanzig bis dreißig Jahre selbst versorgen mit Erdgas für ganz Deutschland.

01:00:00: Durch Fracking?

01:00:04: Herr Fracking hört sich wieder so böse an in Deutschland, aber ich sage mal durch Erdgaspörderung und wahrscheinlich auf dem Teil Fracking, aber nicht nur... Aber was macht Moment als Deutschland?

01:00:15: Wir geben jedes Jahr oder wir beweisen Euro in das Ausland nach Holland Norwegen und noch viel schlimmer in die USA jetzt für LNG-Gas, was noch umweltschädlicher ist als normales Erdgas.

01:00:28: Wir sitzen aber auf eigenen Quellen sind uns aber zu fein das Erdgass selbst zu fördern könnten.

01:00:33: aber als Deutschland uns fünfundzwanzig Milliarden Euro Wertschöpfung holen dann haben sie wieder einen Wachstum.

01:00:39: also man könnte wirklich wollte wenn man sagt wir wollen wachsen bis unglaublich viele Möglichkeiten

01:00:44: keine Janusköpfigkeit ne?

01:00:45: Wir wollen das hier nicht machen aber hoffen es an woanders.

01:00:47: Holland

01:00:47: ist okay norwegen ist ok Ah ja, auch okay.

01:00:51: Aber in Deuchern?

01:00:52: Nein!

01:00:52: Also wir boah was ist denn hier fracking... Wir sitzen noch auf so einem hohen Ross und wo wir es uns gar nicht mehr leisten können.

01:01:00: Unser Haushalt schließt sich ja gar nicht mal.

01:01:02: Wir geben mir jedes Jahr mehr Geld aus als wir haben und das finde ich auch schrecklich, was Herr Merzer gemacht hat mit dem Sondervermögen.

01:01:09: Allein für diesen Satz müsste man ihn eigentlich schon infrage stellen.

01:01:12: Das ist kein Sonder-Vermögen, die sind knallharte Schulden.

01:01:15: Ja könnt ihr selbst Lüge bezeichnen ne?

01:01:17: Es

01:01:17: ist eine Lügel, die wie jemand zurück zahlen müssen wahrscheinlich unsere Kinder irgendwann zurückzahlen müssen.

01:01:22: Aber was Sie auf jeden Fall zahlen müssen, wären die Zinsen auf diesen ganzen Schulden.

01:01:26: Momentlich sehe ich gar nicht wie wir jemand diese Schulden zurückzahlten sollen weil seventy-fünf Prozent dieser Schulden gehen ja in soziale Systeme

01:01:33: etc.,

01:01:34: also nicht in Leistungssteigerungen.

01:01:35: Also sie machen uns nicht wettbewerbsfähiger.

01:01:38: Sie haben mir gesagt eine Unternehmen Deutschland wie ein Unternehmen führen.

01:01:41: Wir sprachen vorhin über Familienunternehmen.

01:01:43: das ist für mich auch der Grund warum ich mit denen primär arbeite und nicht mit Konzernen bei einem Familienunternehm ... Eigentum und Verantwortung in einer Hand liegen.

01:01:51: Das heißt, wenn man Mist baut dann spürt man das weil man mit eigenem Geld im Feuer steht... ...und in der Politik ist diese Konsequenz ja nicht vorhanden,... ...das heißt man kann auch Milliarden verbrennen und es hat persönlich in der Regel keine Konse quenzen.

01:02:06: Und wenn ich jetzt nochmal schaue Sie hatten ja auch von anderen Ländern gesprochen und Unternehmern mit denen ich rede die viel im Ausland unterwegs sind v.a.in Indien und China.

01:02:15: Die erzählen mir Sind gemäß immer das gleiche, wenn sie nach Deutschland kommen.

01:02:18: Sie haben das vorhin auch angedeutet.

01:02:19: Hier muss man erstmal tief atmen weil in Deutschland ist alles mühsam und es gibt auch schon Geschichten die ich höre von internationalen Teams wo früher es immer super war wenn deutscher drin war und heute schon die ausländischen Kollegen sagen, hoffentlich kein Deutscher weil Bedenkenträger.

01:02:34: Und wenn man jetzt mal in die Welt guckt USA mit America First Indien.

01:02:39: Ich hatte kürzlich jemanden im Podcast, der ist Geschäftsführer von Hettig in Indien hat eine Vision nämlich zum hundertjährigen Unabhängigkeitstag ein entwickeltes Land zu sein und hat dort ne komplette Strategie.

01:02:50: hinter China hat das Thema Seidenstraße aber insgeheim ja auch Weltmacht im Technologieführer.

01:02:57: selbst Polen wenn wir in die EU gucken hat einen Plan.

01:03:00: sie sind jetzt Platz.

01:03:01: zwanzig haben die Schweiz verdrängt.

01:03:04: Manchmal hört man so Andeutung, dass sie Deutschland im Visier haben.

01:03:07: Jetzt vielleicht erst mal auf Englern schießen.

01:03:09: Klar das dauert noch Jahrzehnte.

01:03:11: Aber die sprechen teilweise auch von einer Jagd, auf die Sie aufrufen jetzt gar nicht martialisch gemeint sondern in Sportlichen hin und meine Frau ist Polin und deswegen haben wir da auch viel Bezug zu.

01:03:22: und man spürt das was ich finde gesagt hat.

01:03:23: man spürt diese Energie.

01:03:24: also die Leute sind hungrig da wird vibriert.

01:03:27: und ich höre auch von Unternehmern wenn irgendwie sagen Leute wir haben hier ein schwieriges Produkt dann kommt direkt stöhnen.

01:03:33: Dann verlagern die nach Polen, da sagt er ich hab'n Problem, Schäffel was ist loskommt, lass uns das machen.

01:03:39: Lass mal probieren!

01:03:40: Da ist direkt so'n Action drin und diesen Hunger... Die Frage ist ja wie man das revitalisieren kann?

01:03:46: Und es gibt jetzt zwei Sachen die Menschen motivieren, vorhin hatten wir auch darüber Freude gesponnen also Freude erleben Aber anscheinend funktioniert das ja nicht.

01:03:53: darüber, dass wir sagen Wohlstand erhalten.

01:03:55: Man müsste eigentlich jedem einleuchten.

01:03:57: Das motiviert anscheinen nicht gut genug.

01:03:59: Dass andere Schmerz vermeiden.

01:04:01: Also denken Sie es muss uns noch schlimmer gehen bis es dann wirklich diesen Ruck gibt der durch dieses Land geht weil das hat Deutschland ja immer wieder gezeigt wenn's wirklich drauf ankommt dann funktioniert es auf einmal auch.

01:04:11: Es ist eine gute Frage.

01:04:12: ich frage mich auch sehr oft was müssen wir machen um einfach wieder auf den richtigen Weg zu kommen als solche und weil jetzt einfach zu warten bis es uns noch schlechter geht kann ja auch nicht die Lösung sein.

01:04:24: Also ich muss den gestehen, ich habe auch noch keine Lösungen gefunden.

01:04:29: Ich glaube was mit Sicherheit helfen würde wenn man die ganzen Verwaltungsapparate einfach mal kleiner machen würde angefangen mit dem Bürgermeister, Ämtern der Städte etc.

01:04:42: Wenn man einfach mal anfängt Staatsbedienstete zu verringern und zumindest in der Verwaltung weil sonst wird man nie die Bürokratie in den Griff bekommen.

01:04:50: Man kann sagen, ich will Bürokratie verringern oder Sie werden nie die Bürokrate verringert wenn sie nicht einfach anfangen konsequent Tausende vom Mitarbeitern abzubauen aus der Verwaltung und wenn dann Die Mitarbeiter in der Verbaltung auch das Recht bekommen mal Fehler machen zu dürfen Und dass man auch Mal die Beweislage umdreht.

01:05:10: Wenn Ich jetzt eine Baugenehmigung einreiche und innerhalb von drei Monaten passiert nichts Dann fange ich einfach an zu bauen.

01:05:17: Das würde uns extremst.

01:05:20: Das sitzt

01:05:20: hier voraus, dass der Patient sich selber heilt.

01:05:24: Die Verwaltung oder der Staat ist sich selbst saniert.

01:05:28: Ich bin jetzt kein Geschichtsexperte aber in meinem Schulwissen bei der französischen Revolution ist ein Dreisatz hängen geblieben nämlich Freiheit-Gleichheit und das dritte kommen wir gleich zu.

01:05:39: und Freiheit und Gleichheit ist ja etwas wo der Staat immer austariert.

01:05:42: also auf der einen Seite zumindest in der freiheitlichen Demokratie hier, Freiheit maximieren.

01:05:47: Dann kann jeder machen was er will und dann muss man wieder ein bisschen für Gleichheit sorgen, Sozialstadt umverteilung damit auch nicht Leute über die Stränge schlagen.

01:05:54: so tariert der Staat immer Freiheit und Gleichheit aus.

01:05:59: aber die Franzosen waren jetzt in meinem Sprech klug.

01:06:01: sie wussten auf den Start allein können wir uns nicht verlassen.

01:06:04: Freiheit-Gleichheit und der Dritte ist die Brüderlichkeit.

01:06:07: ich würde Sie mal Übersetzen in Bürgerlichkeit.

01:06:09: Also die Frage, was können wir Bürger tun?

01:06:11: Und wenn wir Unternehmen ja darauf angewiesen sind dass der Staat Rahmenbedingungen setzt wo die Menschen dann auch so ausgebildet sind das wir mit ihnen Spitzenleistung bringen können und das im Moment nicht passiert.

01:06:25: Wer das nicht dann für einen vielversprechender Ansatz, dass Unternehmen sich zusammentun.

01:06:29: Es gab ja mal so eine Kampagne Made in Germany for Germany und so.

01:06:32: da gab es ja mal ein paar Werbeplakate.

01:06:34: aber wer Plakate ist es nicht sondern braucht es nicht eine Initiative vielleicht von großen Unternehmen die dann sagen okay wir bieten jetzt Gesprächsforen an Wir holen die Bevölkerung zusammen Großgruppen also zweihundert Leute aus Städten Die repräsentativ sind und stellen einfach mal Diskussion an um mal Ich sage mal, diese Werte-Diskussion zu führen.

01:06:54: Was wollen wir eigentlich als Land um diese unterschiedlichen Stimmen auch mal sichtbar zu machen?

01:06:58: Also zu gucken dass man diesen Geist auch wieder schürt weil sonst warten wir auf die Politik und dann warten wahrscheinlich ewig.

01:07:07: Aber ich glaube trotzdem das ist der einzige Weg ist um in der Breite wieder Sachen zu verbessern.

01:07:14: Wir müssen uns als Unternehmen auf jeden Fall weiter einbringen Auch als Familieunternehmen aber wir müssen an die regierende Partei ran.

01:07:23: Wir müssen die CDU und die SPD jetzt auf den richtigen Pfad bringen, das machen wir ja auch.

01:07:29: da passiert wirklich viel.

01:07:32: aber ich glaube es bringt nichts wenn wir hier in Georgis Marienhütte zweihundert Leute zusammenrufen oder tausend Leute zusammen rufen das ist viel zu wenig.

01:07:39: Es muss wirklich im Berlin ankommen.

01:07:43: Die Regierung in Berlin muss verstehen wir müssen jetzt Gas geben, wir brauchen Leistung.

01:07:49: Wir brauchen Wachstum und für mich ist es auch ganz wichtig, wir müssen unser Haushaltsloch stopfen.

01:07:57: Da fehlt mir im Moment komplett das Verständnis dafür.

01:08:01: Wir geben etwa fünfzig Milliarden Euro aus für Bürgergeld, wir geben fünfzwanzig Milliarden aus für Entwicklungshilfe, wir gehen fünfzwantig Milliarden Aus für Erdgas, dass wir importieren

01:08:14: usw.,

01:08:14: die Liste ist ja unendlich länger.

01:08:17: Ich weiß gar nicht, wie viel wir für unsere Staatsbediensteten ausgeben mit Sicherheiten hoher zweistelliger Milliardenbetrag.

01:08:23: Was man alles einsparen könnte?

01:08:24: Ich sage ja nicht von hundert auf null aber man hat wirklich viel Potenzial zum Einsparen.

01:08:28: oder spricht da gar keiner drüber.

01:08:30: Es geht immer nur wo können wir noch mehr Geld finden?

01:08:34: also das wäre mein Wunsch einfach mal auch Deutschland wieder viel mehr als ein Unternehmen zu führen.

01:08:39: Wir können nicht permanent mehr ausgehen als wir haben und das Geld was wir haben in die richtigen Sachen investieren Ausbildung, Infrastruktur und neue Technologien.

01:08:48: Es gibt unglaublich viele spannende Technologinomenten die wir rein investieren.

01:08:52: Dann schaffen wir nur in Sozialleistungen zu zahlen.

01:08:55: Jedem einzelnen Bürger ist das ja klar, also wenn ich zukunftsfähig sein will dann muss ich mich fortbilden und was lernen.

01:09:00: Wenn ich Geld ausgebe, dann muss sich mehr einnehmen als ich ausgebe sonst krieg' ich ein Problem.

01:09:05: Und all diese Grundsätze die man so im Alltagsleben hat, die werden in diesem Land, sag' ich mal top hediert bis hin zu... Das sind ja auch direkt heikle Themen.

01:09:14: Wir haben ausreisepflichtige Asylanträge hier, die wir aber nicht ausweisen und der einzelne Bürger verbittert dann ja auch.

01:09:22: Und ich erlebe es immer wieder, wenn ich mit Menschen spreche, quer durch die Gesellschaftsschicht dass sich eine wahnsinnige Wut aufstaut weil die Leute sagen hey ihr wollt von uns immer mehr wir noch.

01:09:32: jetzt wird über Steuererhöhungen gesprochen kaum neuen Grill leisten, weil ich mal hoch wie ein Schwein.

01:09:38: Also das muss ja irgendwie mal einen radikalen Kurswechsel geben.

01:09:41: und ich komme jetzt nochmal zu dem Punkt.

01:09:42: Sie haben vorhin von anspruchsvollen Zielen gesprochen.

01:09:44: es braucht in der Regierung etwas rigoroses.

01:09:47: also so ein bisschen Kurskorrektur ist es ja nicht sondern es ist wirklich das Besinnen auf ein anspruchsvolles Ziel was erstrebenswert ist.

01:09:55: auch verlockend ein Zukunftsbild wo sie, wo ich, wo jeder da draußen sagt boah geil Ich möchte gerne in diesem Land leben, weil das ist ein Ausblick.

01:10:03: In die Zukunft habe ich Bock drauf und da will auch meinen Beitrag

01:10:05: leisten.".

01:10:06: Und dann kommt der zweite Teil in einem Freundeskreis.

01:10:11: Sagen wir mal, wir sind sechs Jungs und einer bezahlt nie die Zeche!

01:10:15: Wir müssen immer bezahlen.

01:10:16: Das würden wir ja nicht lange mitmachen sondern... Jeder muss sein Beitrag leisten und wenn ich Teil von einer Gruppe sein will, dann kann ich ja nicht immer nur fordern sondern ich muss auch geben.

01:10:26: Und diesen Geist wieder wecken also anspruchsvolle Ziele und gleichzeitig aber auch jedem Bürger sagen jeder muss seinen Beitrag leisen und kann sich hier nicht auf dem System ausruhen.

01:10:35: Vollkommen richtig!

01:10:36: Ich verstehe den Frust.

01:10:37: das hat viel mit Leistungskultur zu tun.

01:10:41: Ich nehme jetzt mal das Beispiel Flüchtlingen in zwei Tausend Fünfzehn.

01:10:44: Ich hatte wie gesagt nicht in Deutschland gelebt aber es sind ja... ungefähr eine Million Flüchtlinge nach Deutschland gekommen.

01:10:51: In erster Linie aus Syrien, aus Afghanistan und ich finde jetzt müssen wir als Deutsche erst mal sagen Wir sollten wirklich stolz auf uns sein.

01:11:01: Wir haben Flüchtlingen, wir haben natürlich auch eine gewisse Verantwortung aus unserer Geschichte.

01:11:04: Wir werden mit einem Millionen Menschen Zuflucht gegeben für zehn volle Jahre.

01:11:11: Wir hatten die Schulausbildung gezahlt Kindergärten gezahlt Gesundheitssysteme gezahlt was auch eine riesen Last war, aber ich finde gut dass wir es gemacht haben.

01:11:22: Da müssen wir auch stolz drauf sein.

01:11:24: das ist wirklich wirklich toll.

01:11:25: nur jetzt ist auch der Zeitpunkt gekommen wo man sagt in Syrien ist der Krieg vorbei.

01:11:31: alle die jetzt hier mittlerweile arbeiten im Beitrag leisten zur Leistungskultur.

01:11:38: um die müssen uns bewerben die müssen wir mit allem was wir halten.

01:11:41: hier halten Zweite Hälfte, die fünfhunderttausend Menschen, die eben nicht arbeiten in Deutschland.

01:11:47: Die müssen wir jetzt konsequent auch wieder nach Hause bringen.

01:11:52: und es würde doch jedes normale Land der Welt machen.

01:11:56: aber nicht im Bösen.

01:11:56: bei uns wird das immer gleich.

01:11:57: Es rutscht alle sonst negative rein.

01:11:59: Das ist doch was Positives!

01:12:01: Wir haben zehn Jahre wirklich geholfen.

01:12:03: nur warum sollten denn wir dann jetzt permanent für diese Menschen zahlen?

01:12:09: leisten wollen.

01:12:11: Dieses Geld brauchen wir, um es in die Leistung unseres Landes zu investieren.

01:12:18: Aber sobald man Deutschland sowas sagt dann heißt wieder oh das ist ja eine AfD Meinung was komplett falsch ist einfach ne normale Meinung wo ich fest von überzeugt bin dass mindestens fünfzig Prozent der Menschen in Deutschland es genauso sehen.

01:12:30: Wir zahlen gerne.

01:12:31: Wir haben zehn Jahre gern Verflüchtlinge gezahlt, wir zahlen auch glaube ich heute.

01:12:35: jeder möchte dass man in Deutschland ein würdevolles Leben hat.

01:12:39: Sie sprachen von überwürdevoll.

01:12:40: jeder in Deutschland oder die meisten die große Mehrheit hatten hat einen Dach über dem Kopf.

01:12:44: alle Menschen leben hier im Würde.

01:12:46: Die meisten der Flüchtlinger haben in Würde gelebt.

01:12:48: aber jetzt muss man auch mal sagen so jetzt müssen wir uns nochmal wieder um unser Land kümmern.

01:12:53: wir brauchen das Geld

01:12:54: Teil ihre Fragezeichen sofort, ist es für uns als Bürger so gar nicht nachvollziehbar?

01:12:58: Darf

01:12:59: ich nur ein letztes Beispiel geben.

01:13:00: Schuldung, Leistungskultur, ukrainische Flüchtlinge, sollte mir auch stolz darauf sein dass wir die aufgenommen haben.

01:13:07: Ich glaube das machen wir alle mit großer Freude.

01:13:09: aber auch hier ist wieder die Frage warum zahlen wir deutlich mehr als die Polen das machen?

01:13:14: und was ist dann das Ergebnis?

01:13:16: wie der Leistungs-Kultur?

01:13:17: in Deutschland sind die Ukrainer deutlich schlechtern Arbeitsmarkt integriert als im Polen.

01:13:22: Das liegt doch auf der Hand.

01:13:23: Klar, wenn ich doch so viel Geld bekomme ohne dass ich arbeite warum soll ich arbeiten gehen?

01:13:27: Das kann man den Leuten noch gar nicht böse sein.

01:13:30: aber da fängt auch die Leistungskultur an und da muss die Bundesregierung einfach gegensteuern und sagen wir haben das weil dieses Geld dass wir da ausgeben wir haben es ja nicht mehr.

01:13:40: Wenn wir diese ganzen Überschüsse hätten dann würde ich sagen hey come on ... haut raus das Geld, aber wir haben es ja nicht mehr.

01:13:46: Also

01:13:47: wieder beim Wachstumsziel?

01:13:48: Genau!

01:13:48: Wenn

01:13:49: wir helfen wollen müssen wir eben erfolgreich sein.

01:13:52: Genau, das ist es.

01:13:53: Weil sonst verkommt hier alles so... Sie haben vorhin das Beispiel Flughafen angesprochen.

01:13:57: ich war so schockiert.

01:13:58: Ich bin aus Japan zurückgeflogen Ich komme hier im Frankfurter Flughafen an und bin über zwei Obdachlose gestolpert, innerhalb des Flughafens.

01:14:06: Und dieses Bild geben wir mittlerweile auch in Deutschland in internationale Investoren.

01:14:10: Sie kommen an den Flughäfen an in Deutschland und haben Obdachtlose, die nach Flaschen suchen.

01:14:15: Also sie haben mittlerweile in der Nähe der Hauptbahnhöfe in großen Städten schon abends gewisse Sicherheitsrisiken diese vor zehn Jahren deutlich geringer waren.

01:14:26: Da muss man doch drüber sprechen!

01:14:28: Genau, die Themen ansprechen

01:14:31: und

01:14:31: auch schön reden.

01:14:32: Und nicht nur ansprechen sondern auch lösen.

01:14:36: Wir haben gefühlt in vielen Teilen des Landes die Kontrolle verloren.

01:14:41: Das ist aber auch insgesamt so kompliziert.

01:14:44: als Bürger verstehe ich ihre Punkte genauso wie sie das sehen.

01:14:48: Ich hatte für den Fokus einen Artikel geschrieben zu dem Thema genau mit der Ausweisung und Migration.

01:14:54: Und als ich dann recherchiert habe, da wird einem wirklich schwindelig.

01:14:57: Wenn es dann zweihunderttausend Ausreisepflichtige gibt... Dann kann die Bundesrepublik sie teilweise gar nicht ausreisen lassen weil die Empfängerländer sagen wir nehmen die nicht auf.

01:15:08: So stehen rechtsstaatliche Rahmenbedingungen dem im Weg wo eigentlich geregelt ist wie es sein sollte.

01:15:13: nur wenn sich das Empfängerland einfach quer stellt, dann stehen wir da.

01:15:16: Und so ist es ja mit ganz vielen Sachen und egal wo man reinguckt, also die Symptome sind, sag ich mal bedenklich.

01:15:21: Insgesamt geht's dem Patienten ja noch gut.

01:15:23: Dann sieht man diesen ganzen Sumpf an Komplexität mit Staat und Bürokratie und das ist ja wie eine Hydra.

01:15:29: Man schlägt Einkaufabwachsens von sich neue.

01:15:32: Jetzt kommen wir wieder zurück zu uns in unserem Alltag und sie haben ja irgendwo auch mal gesagt Sie haben keine Lust negativ zu sein.

01:15:40: Was gibt ihnen denn Kraft und Zuversicht?

01:15:42: Und trotz dieser Rahmenbedingungen zu sagen, okay.

01:15:44: Ich habe auch keine Ahnung wie sich das läuft.

01:15:47: also ein bisschen Hoffnung gehört ja irgendwie dazu.

01:15:49: aber was gibt Ihnen die Hoffnung... ...zusagen jawohl ich bleibe hier weil mit ihrer Karriere ich komme nochmal in den Eingang unseres Gesprächs zurück könnten sie auch sagen Vertragsverlängerung ist nett, dass er mich fragt.

01:15:59: Aber ich mach das nicht!

01:16:01: Ich gehe lieber woanders hin in die Länder, die wir gesagt haben USA, China und Indien da wo es brummt.

01:16:06: Da wo die Rahmenbedingungen unternehmensfreundlich sind, wo Wachstum Champions League gewollt ist.

01:16:11: Nicht nur in dem Unternehmen sondern auch in der gesamten Gesellschaft.

01:16:14: aber sie tun sich ja, sag ich mal, das mühsamere Umfeld hier freiwillig an.

01:16:18: was gibt ihnen die Kraft- und Zuversicht?

01:16:19: Dass es genau die richtige Entscheidung ist hier zu sein und hier einen Beitrag zu leisten.

01:16:25: Weil wir natürlich eine... Wir haben eine Verantwortung verdäuchern.

01:16:28: Wir können ja auch als Unternehmer, aber auch als Manager nicht einfach weggehen weil wir wollen ist zumindest mein Anspruch dass auch meine Kinder in Deutschland arbeiten können in Zukunft klar mittlerweile muss man leider auch sagen muss man schon versuchen seinen Kindern internationalere Ausbildung anzubieten weil man halt im Moment auf den Standort Deutschland nicht mehr zu hundert Prozent setzen kann.

01:16:56: Hätte mal vor zehn Jahren nie gedacht, dass man so weit kommen würde.

01:17:01: Aber ich glaube dieser Stichpunkt oder doch das Ziel internationaler Ausbildung ist deutlich wichtiger geworden für viele Jugendliche.

01:17:10: aber wir sind in Deutschland und haben eine Verantwortung und wir haben noch ein tolles Land.

01:17:14: Wir sind die trittgrosse Volkswirtschaft der Welt!

01:17:17: Wir haben die Wiedervereinigung hinbekommen... ...wir haben die besten Ingenieure, die Skip, wir haben die coolste Diversität meiner Meinung nach, die ein Land haben kann.

01:17:25: Wenn Sie in Deutschland zu einem Italiener gehen, haben sie wirklich einen Italienern.

01:17:29: Wenn wir in den griechischen Restaurants gehen können sie Grieche sprechen.

01:17:32: So was haben sie kaum in anderen Ländern auf dieser Welt.

01:17:34: Wir sind so ein cooles diverses Land und damit bin ich fest davon überzeugt, wir können als Deutschland so viel mehr zehn, zwanzig Jahre gezeigt haben.

01:17:45: wir müssen einfach nur mal wieder machen.

01:17:47: Einfach Entscheidungen treffen und es fängt in der Regierung an.

01:17:49: Einfache Entscheidungen treffen auch wenn die nicht immer zu hundert Prozent richtig sind.

01:17:52: Entscheidung treffen zur Not nachjustieren korrigieren aber einfach machen einfach machen.

01:17:58: das ist einfach meine Bitte an alle hier in Deutschland einfach mal wiedermachen.

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